PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : NDSFehler 200039108



jmwmannheim
29.09.2008, 10:53
Hallo zusammen,

Ich habe bei der Abholung des Nutzdatentickets (LStB) die Meldung: NDSFehler , Fehlernummer 200039108 erhalten. (Wir haben die Steueridentifikationsnummer soweit vorhanden bereits in den Stammdaten erfasst).
Ab welchem Zeitpunkt wird die Angabe der Steueridentifikationsnummer zulässig sein.

Viele Grüße
Jürgen Müller-Walz

Elster-Wolf
29.09.2008, 14:07
Hallo,

lt Fehlernummernliste ( Fehlernummernliste (https://www.elster.de/elohn_err200039108.php) ) ist wohl die IdNr nicht korrekt.
Die Angabe der korrekten IdNr dürfte schon möglich sein.

jmwmannheim
23.10.2008, 12:47
Hallo zusammen,

Fakt ist: Die Clearingstelle kann aktuell die vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben ID-Nummer noch nicht verarbeiten.

"Schade"

Viele Grüße

V. Liersee
24.10.2008, 09:14
Fakt ist: die ID-Nummern stehen erst auf den 2009er Lohnsteuerkarten, warum sollte ein Arbeitgeber sich also schon 2008 damit herumärgern?

Im Schreiben über die Identifikationsnúmmer stand, daß diese bei der Kommunikation mit den Finanzbehörden anzugeben ist. Der Arbeitgeber ist in den seltensten Fällen eine Finazbehörde... :D

stiller
24.10.2008, 22:04
</font><blockquote>Zitat:</font><hr /> (Wir haben die Steueridentifikationsnummer soweit vorhanden bereits in den Stammdaten erfasst)Die Clearingstelle kann aktuell die vom Bundeszentralamt für Steuern vergeben ID-Nummer noch nicht verarbeiten. </font>[/QUOTE]Dies dürfte ja nur AN betreffen, die ab August 2008 aus der Firma ausgeschieden sind, bereits eine ID-Nummer erhalten haben, und für die Sie nun bereits die LStB 2008 übermitteln wollen?
Für LStB 2007 (Abgabe bis 28.02.2008) kann es noch keine ID-Nummer gegeben haben!

Ich war in der ersten Woche persönlich von der ID betroffen, Kollegen haben bis heute noch keine..

[ 24. Oktober 2008, 22:08: Beitrag editiert von: stiller ]

stiller
24.10.2008, 22:28
</font><blockquote>Zitat:</font><hr /> Im Schreiben über die Identifikationsnúmmer stand, daß diese bei der Kommunikation mit den Finanzbehörden anzugeben ist. Der Arbeitgeber ist in den seltensten Fällen eine Finazbehörde... </font>[/QUOTE]Der AG führt die Lohnsteuer für den AN an sein zuständiges FA ab - wird auch auf der LStB (auch Pappkarte)bescheinigt - m.E. Kommunikation mit den Finanzbehörden.
Die Meldebehörde/Finanzamt haben (Lohnsteuerkarte) scheinbar gemeinsam Zugriff auf die Daten. Die Karte wird beim AG abgegeben! Also hat auch der Einsicht! Werden nun Freibeträge/Steuerklassen/GdB u.ä. eingetragen, hat/hatte der AG immer Einsicht in die persönlichen Verhältnisse. Geändert hat sich m.E. erstmal nichts. Der AG weiß soviel wie vorher, nur, nun wird's elektronisch übermittelt.
Einziger Unterschied: Die ID-Nummer soll die Steuernummer ersetzen, die kannte der AG bisher nicht!

[ 24. Oktober 2008, 22:31: Beitrag editiert von: stiller ]

DC1961
26.10.2008, 19:20
Fakt ist,

bei den Trägern von Sozial- und Transferleistungen in dieser Republik existieren schon seit vielen Wochen entsprechende Handlungsempfehlungen / Geschäftsanweisungen zur Aufnahme der Steuer-ID in die Datensätze. In der freien Wirtschaft werden dementsprechend auch die Personaleinstellungsbögen und andere Formulare angepasst. In den einschlägigen Lohnbuchhaltungsprogrammen bis hin zum ElsterOnline-Portal wird auch die Anwendung der Steuer-ID unterstützt.
Eine Nicht-Verarbeitung dürfte jedenfalls nicht mit einem irreführenden Fehler quittiert werden.

Jede Zahlung, sowie die Dauer der Beschäftigung muss ab 01.01.2009 für jeden Empfänger elektronisch unter Angabe der Steuer-ID an die Finanzverwaltung gemeldet werden - auch die Bezahlung der Verkaufshilfe für Feuerwerksartikel, welche erst am Freitag, 02.01.2009 ihr Geld überwiesen bekommt (um nicht das Beispiel mit dem Miet-Weihnachtsmann zu bringen).
Jetzt ist die Zeit, die Steuer-ID bei den ArbeitnehmerInnen zu erfragen, denn jetzt werden die Lohnsteuerkarten 2009 in den Lohnbüros und bei den SteuerberaterInnen abgeliefert. Jetzt besteht Kontakt mit den ArbeitnehmerInnen, und es bedarf keines zweiten Schreibens mit der Bitte um Mitteilung der Steuer-ID.
Einmal erhoben hat folgerichtig auch eine Verarbeitung dieser Information stattzufinden, denn der Datenschutz verbietet eine Datenerhebung auf Vorrat.

Der Empfänger der elektronisch übermittelten Lohnsteuerbescheinigungen ist jedenfalls die (Clearingstelle der) Finanzverwaltung. Damit ist die Steuer-ID bei dieser Kommunikation zu verwenden.