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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Registrierung Schrit 2



Ongi
25.08.2006, 22:07
Nach der Eingabe von Aktiv.-ID und Code soll ich beim nächsen schritt eine Signaturkarte angeben, obwohl ich mich für Elster Basis entschieden habe, wofür ja keine Karte notwendig ist sondern ein Stick. Die Registrierung habe ich auch über Elster Basis vorgenommen, komme aber immer nur bis dahin.

Christian
28.08.2006, 08:07
Für Elster Basis wird noch nicht einmal der Elster-Stick benötigt.

Im Zweifel gehen Sie nicht über den Link in der E-Mail, sondern direkt über die Homepage zum Schritt 2 der Registrierung.

magellan
07.09.2006, 23:14
Ich habe genau dasselbe Problem. Auch das Durchklicken von Anfang an bringt nichts. Nach der Eingabe der Daten bei Schritt 2 landet man plötzlich bei der Stick-Installation. Wer kann helfen?

El Portale
08.09.2006, 07:10
Vermutlich hilft Ihnen dann nur noch die Neuregistrierung.

Christian
08.09.2006, 09:25
Achtung! Die Reihenfolge der Registrierungsarten wurde auf der Auswahlseite (https://www.elsteronline.de/eportal/eop/auth/Registrierung.tax) geändert!

Früher stand Elster-Basis als erste Möglichkeit zur Auswahl, jetzt ist es Elster-Spezial. Und für letztes benötigt man eben den Elster-Stick!

Bitte ganau hinsehen, welche Methode angeklickt wird.

magellan
08.09.2006, 10:40
Danke für die Antworten. Das Problem scheint tatsächlich zu sein, dass ich aus Versehen bei der ersten Registrierung statt "Spezial" statt "Basis" angeklickt habe und ich bei Schritt Zwei "Aktivierung und Zertifikat" diese Wahl nicht mehr ändern kann. Jetzt habe ich tatsächlich mein Konto gelöscht und muss mit der ganzen Prozedur von vorne beginnen. Anmelden, auf den Brief vom Finanzamt warten und in einer Woche kann ich dann vielleicht meine Steuererklärung abgeben. Das ganze System scheint mir noch vollkommen unausgereift zu sein, und ein Support ist nicht vorhanden. Man könnte doch wohl zumindest die FAQ mal ein bisschen ausbauen. Aber vermutlich lesen die Herren Finanzbeamten das Forum hier nichtmal.

El Portale
08.09.2006, 11:09
Der ein oder andere liest schon ;)

Das Problem ist aber offenbar ja nicht gewesen, dass der Finanzbeamte nicht gelesen hat, sondern dass Sie nicht richtig gelesen haben, was Sie da angeklickt haben :cool:

In Punkto Support kann ich ebenfalls nicht ganz zustimmen: Es gibt einen Link namens "Hilfe", dort kann man einiges erfahren. Ausbaufähig sind diese FAQ's möglicherweise, das möchte ich nicht abstreiten, aber es gibt dort z.B. einen Benutzerleitfaden und für jedes Bundesland einen Link zu einem pdf-Dokument mit Hinweisen zur Firmenregistrierung...Dort erfährt man schon eine ganze Menge. Man muss es nur lesen smile.gif
Last but not least erhalten Sie bei der Registrierung selbst doch auch eine Mail, in der Ihnen ein Ansprechpartner (bei uns ist dort eine Mailadresse enthalten) bennent, an den Sie sich wenden können.

Kampi48
08.09.2006, 11:43
Wie auch immer, dieses andauernde Durcheinander und die ewigen Mißverständisse/Unwegsamkeiten/Fehlerquoten bestätigen wieder einmal meinen Ruf nach einem umfangreichen "Handbuch", das auch den Umgang mit allen Problemfälle rund um das Elster-Formular berücksichtigt.

El Portale
08.09.2006, 11:48
Und wer liest das dann?
Handbücher sind ja gut und schön....aber die Erfahrung sagt, dass da eh keiner reinguckt. Wie gesagt: Ein großer Teil wird ja schon über vorhandene Hilfeseiten und verlinkte Dateien abgedeckt. Nur es lesen halt die wenigsten... Und das wird mit einem Handbuch nicht anders. Ausgedruckt wird's eh nicht (Kosten!) und ob's nun FAQ, Hilfe oder Handbuch heißt, ist doch im Endeffekt auch egal.

Kampi48
08.09.2006, 12:06
Ja, es ist sehr schade, daß gute Vorschläge immer "abgebügelt" werden. Das ist aber meistens so, wenn die Verantwortlichen nicht einsehen wollen, daß ihr "Produkt" erhebliche Mängel aufweist und permanent an der Basisversion festhalten. ("Alte Besen kehren gut")

Man sollte sich da mal ein Beispiel an der Bundesregierung nehmen, die nach langer Diskussion über die "Gesundheitsreform" eingesehen hat, daß es erforderlich ist sich Zeit für Gedanken über eine effektive "Nachbesserung" zu nehmen.

El Portale
08.09.2006, 12:14
Bitte nicht mißverstehen: ich bin keiner der "Verantwortlichen".
Das Problem an dem Vorschlag war nur, dass es wieder auf ein Dokument hinausläuft, dass sich die Mehrzahl der Nutzer ohnehin nicht ansehen wird (oder erst dann, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist).
In meinen Augen wäre es sinnvoller, die Eingabemasken anders zu gestalten um Eingabefehler (und in der Regel handelt es sich um solche) zu minimieren indem z.B. Hinweise in Abhängigkeit zur Eingabe angezeigt werden. Das ist aber dann wieder eine Frage der Umsetzbarkeit und vor allem der Kosten smile.gif .
Insofern möchte ich den Vorschlag nicht grundlos "abbügeln" sondern einfach als genau so effektiv wie die bisherige Lösung bezeichnen. Ich denke, der Grund dürfte einigermaßen klar geworden sein.

Kampi48
08.09.2006, 12:21
Allgemein zu diesem Thema ein Auszug aus der c't:

c't 5/2006, S. 39: Steuersoftware

Peter Schüler
Rätselraten für Elster
Vorsicht bei Steuerprognosen der Elster-Software
Beim Interpretieren der Eingaben stößt das Programm ElsterFormular für die digitalen Steuervordrucke schnell an seine Grenzen. In vermeintlich anspruchslosen Testfällen fiel die seit Mitte Januar erhältliche Anwendung durch unzutreffende Steuerprognosen auf.

Ein Steuersoftware-Entwickler stolperte bei seiner Qualitätssicherung über zwei Testfälle, zu welchen das Programm von www.elster.de (http://www.elster.de) falsche Steuer-Vorhersagen abgab. Da stellt sich die Frage, ob diese Fehlprognosen auf Rechenfehlern oder falsch eingetragenen Daten beruhen. Letzteres wäre fatal, da ElsterFormular exakt dieselben Informationen ans Finanzamt übermittelt wie das Telemodul in jedwedem Einkommensteuerprogramm etwa aus dem Vergleichstest in c't 2/06 [1]. Dabei lagen diesen Fällen durchaus realistische Situationen zu Grunde, nämlich die Kinderbetreuung in einer Patchwork-Familie sowie die Vorsorgeaufwendungen eines Pensionärs.

Die kommerzielle Software kam in beiden Szenarien zum selben Ergebnis wie die von uns befragte Steuerberaterkanzlei. Auf Anfrage wies uns die zuständige Oberfinanzdirektion München auf einen Fehleintrag hin: In der Anlage „Kind“ war nämlich der Steuerpflichtige als leiblicher Vater des Kindes eingetragen, seine derzeitige Lebenspartnerin als Stiefmutter („Kindschaftsverhältnis zur Ehefrau“) und unter „Kindschaftsverhältnis zu weiteren Personen“ die leibliche Mutter des Kindes. Das sieht nicht besonders falsch aus und hat in vergangenen Jahren wohl auch keinen Sachbearbeiter bei irgendeinem Finanzamt irritiert, doch für das Elster-Programm ist es eine Hürde, weil im steuerrechtlichen Sinn offenbar für jedes Kind nur genau zwei Elternschaftsbeziehungen zulässig sind. Wenn man einen der drei Elternteile löscht, resultieren plausible Ergebnisse. Das Programm kann aber ohne zusätzliche Informationen nicht beurteilen, welche Einträge maßgeblich sind.

Im anderen Testfall kam zuletzt eine ähnliche Fehlerursache zum Vorschein: Bei zwei dort eingetragenen Positionen für Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit, darunter eine mit Versorgungsbezügen, traute sich das Elster-Programm keine Zuordnung der Versorgungsfreibeträge zu. In der Folge unterließ es die vorgeschriebene Vergleichsrechnung, aus der sich erkennen lässt, ob der Anrechnungsmodus nach altem oder gegenwärtigem Steuerrecht günstiger ist und erkannte auf einen zu geringen Freibetrag. Die Erklärung aus München: Der Finanzbeamte wird das auf jeden Fall selbst bewerten, aber dem Programm fehlen für diese Entscheidung notwendige Informationen.

„Wir betreiben da eine Gratwanderung“, erläutert Burghard Lauhof aus dem Rechenzentrum der Düsseldorfer Finanzverwaltung. „Auf der einen Seite sind wir gehalten, das Elsterformular genauso zu gestalten wie die konventionellen amtlichen Steuervordrucke. Wir dürfen keine Steuerberatung leisten und dem Anwender des Elster-Verfahrens keine Hinweise geben, die in der Ausfüllanleitung für gedruckte Formulare nicht auftauchen.“ Er ist sich aber auch bewusst, dass das Elster-Verfahren ganz andere Rückmeldungen als der Briefkasten des Finanzamts gibt, etwa durch die unmittelbare, wenn auch nicht amtliche Steuerprognose als Resultat der vorgesehenen Eingaben schon vor dem Abschicken: „Nun, ganz vorsichtig erarbeiten wir doch Unterschiede zwischen gedruckten und digitalen Formularen. Etwa das Datenblatt „Unterhaltsleistungen“ haben wir eigens für die elektronischen Erklärungen entwickelt, und wir überlegen auch, ob wir im Zusammenhang mit dem zweiten angesprochenen Testfall zwei zusätzliche Datenfelder ins Elsterformular übernehmen, die sonst der Sachbearbeiter im Amt als Bearbeitungskennziffer ausfüllen würde.“

Insgesamt scheint sicher, dass die Elster-Software dieselben Daten ans Finanzamt überträgt, die auch auf konventionellem Wege dorthin gelangt wären. Wenn das Programm diese Daten mitunter falsch interpretiert, verdeutlicht das nur die vorhandenen Auslegungsspielräume, die dem Steuerzahler freilich beim herkömmlichen Verfahren verborgen bleiben. Dort kann man aber auch erwarten, dass der Sachbearbeiter die Informationslücken durch eigene Überlegungen schließt und zu angemessenen Interpretationen kommt. Bleibt zu hoffen, dass über das Elster-Verfahren nur die nackten Daten zu einer automatischen Steuerfestsetzung beitragen und keinesfalls auch die halbgaren Interpretationen, wie sie das Formularprogramm auf dem Steuerzahler-PC vornimmt. Wer seine Steuererklärung nur per Elster-Programm ohne Kontrolle durch eine andere Instanz abgibt, sollte den Bescheid seines Finanzamts auf jeden Fall sorgfältig prüfen. (hps)

Christian
08.09.2006, 14:02
Man sollte den Bericht der c't nicht überbewerten, denn:
</font> Jede Software hat irgendwo Fehler, auch ElsterFormular, deshalb gibt es ja auch Updates.</font> ElsterFormular soll als Hauptaufgabe nicht die Steuer berechnen, sondern nur die eingegebenen Daten übermitteln! Letztlich zählt nur der Steuerbescheid auf Papier.</font> Der Bericht ist von Jahresbeginn 2006, als es noch die erste Version von ElsterFormular 2005/2006 gab, viele Fehler wurde inzwischen durch Updates behoben. Dies ist beim kommerzieller Software nicht anders.</font>

Kampi48
08.09.2006, 16:45
Only comment:

"To put the cart before the horse!"

El Portale
11.09.2006, 10:10
selbst wieder gelöscht, wegen unsachlichem Kommentar...

[ 11. September 2006, 12:35: Beitrag editiert von: El Portale ]

bebe
02.10.2006, 16:39
Auch ich möchte mich registrieren für Elster Basis. Ich wähle dies auch aus (Anzeige in der Titelleiste: Öffentlicher Bereich -&gt; Registrierung -&gt; Software Zertifikat. Nach Auswahl von "Aktivierung und Zertifikat erzeugen" ändert sich die Titelzeile in: Öffentlicher Bereich -&gt; Registrierung -&gt; Elster Stick. Gibt es dazu Erklärungen?
Danke und Gruß
bebe

stoiber
05.10.2006, 15:34
Also ich konnte deine Schritte nicht nachvollziehen. Wieso willst du denn gleich den Schritt 2 durchführen? :confused:

Grundsätzlich gilt, sollte beim Schritt 2 die Frage nach dem ElsterStick auftauchen, dann hat man im Schritt 1 die Registrierung auch mit der Reg.Art "Elster-Spezial" durchgeführt. Zu sehen ist das ganze übrigens in der Mail mit der Aktivierungs-ID im ersten Satz! ;)