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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : einspruch



ruebezahl
14.07.2008, 14:11
nach meinem Einspruch bekam ich jetzt einen neuen Bescheid, der mir aber nicht zusagt. ich soll eine dreistellige Summe an das Finanzamt zahlen, bei Lst.klasse 4/4.
kann ich einen 2. Eispruch starten?? oder soll ich zum Steuerberater gehen?

Elster-Wolf
14.07.2008, 14:44
Sollte die Rechtsbehelfsfrist noch nicht abgelaufen sein, können Sie nochmals Einspruch einlegen.
Sind Sie sich sicher, dass das FA einen Fehler gemacht hat, können Sie Aussetzung der Vollziehung beantragen. Dann müssen Sie nicht sofort bezahlen. Sollte der Einspruch aber keinen Erfolg haben, haben Sie den fälligen Betrag inkl. Zinsen zu bezahlen.
Sind Sie sich über rechtliche Würdigungen nicht sicher, dann hilft nur der Weg zum Berater oder zum Lohnsteuerhilfeverein.
Evtl. können Sie es sich auch nochmal vom Bearbeiter erläutern lassen.

Viel Erfolg!

Balu
14.07.2008, 14:49
Zuerst würde ich das Gespräch mit dem Bearbeiter suchen, um mir den Grund für die Nachzahlung erläutern zu lassen. Wenn dessen Erklärung nicht stichhaltig scheint, ist es für den Gang zum Steuerberater früh genug.
Ein Einspruch gegen den geänderten Steuerbescheid ist auf jeden Fall möglich, sollte aber nur dann eingelegt werden, wenn es auch tatsächlich einen Grund dafür gibt, bzw. wenn z.B. bei Zeitnot die Bestandskraft des Bescheides verhindert werden muss.
Was Sie tun, ist aber alleine Ihnen überlassen, denn hier im Forum dürfen Sie keinen Rat im Sinne einer steuerlichen Beratung erwarten; das ist den Steuerberatern vorbehalten.

DC1961
14.07.2008, 22:20
Hallo,

wurden Ihnen die Heimfahrten (https://www.elster.de/cgi-bin/ubba/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=1;t=003768) zu Ihren Eltern bei St.-Kl. IV/IV nicht anerkannt, oder warum soll es zu einer Nachzahlung kommen?
Führen Sie sich die Erläuterungen im neuerlichen Bescheid zu Gemüte, und versuchen Sie die Argumente nachzuvollziehen.
Wenn ein Gespräch mit der bearbeitenden Person nicht fruchtet, hilft evtl. ein Lohnsteuerhilfeverein, falls Ihre Einkünfte ausschließlich aus nichtselbstständiger Arbeit, Renten und Versorgungsbezügen bestehen, sowie bei Vorliegen von selbstgenutztem Wohneigentum. Die Einnahmen aus Überschusseinkünften (z.B. Vermietung) dürfen die Einnahmegrenze von 18 TEUR nicht übersteigen. Falls Ihre Einkünfte anderer Natur oder höher sind, bliebe Ihnen nur der Gang zum Steuerberater.

Steuerberatung als solche können Sie hier aus rechtlichen Gründen nicht erwarten.

batman
15.07.2008, 00:16
Aus Steuerklasse IV/IV schließe ich, dass ruebezahl verheiratet ist. Wieso sollten Fahrten zu den Eltern abziehbar sein? Verwandtenbesuche sind eine ganz private Angelegenheit.
Außerdem frage ich mich, wieso es bei IV/IV überhaupt zu einer Nachzahlung kommen kann. Sind beim Steuerabzug Fehler gemacht worden? Gab es einen nicht gerechtfertigten Freibetrag auf der Lohnsteuerkarte? Gibt es neben den Löhnen noch andere Einkünfte?
Aber das sprengt den Rahmen dieses Forums. Hier geht es um Probleme rund um Elster. ruebezahl's Problem ist aber augenscheinlich steuerrechtlicher Natur.

ruebezahl
15.07.2008, 07:11
Das ist ein anderer Sachverhalt. Bin verheiratet und mein Mann hat auf Grund einer Klage beim Arbeitsgericht in 2006 eine Nachzahlung sseines letzten Arbeitgebers erhalten. (im Jahr 2007)

Kann das damit zusammenhängen?
Normalerweise kenne ich das auch, dass es bei $/4 keine Rückzahlungen gibt.

V. Liersee
15.07.2008, 07:17
Wenn die Nachzahlung nicht versteuert wurde, sondern brutto für netto ausgezahlt, ist zwangsläufig zu wenig Lohnsteuer abgezogen worden.

Susannea
15.07.2008, 07:24
Selbst wenn sie versteuert wurde, scheint es ja keine Nachberechnung vom AG mit dem höheren Steuersatz zu geben. Ich würde es aber trotzdem prüfen lassen oder selber ein Programm aus der Bibliothek z.B. besorgen und durchrechnen. Auch im Finanzamt sitzen Menschen, die Fehler machen können.
Viel Glück!

Balu
15.07.2008, 09:12
</font><blockquote>Zitat:</font><hr /> ....mein Mann hat auf Grund einer Klage beim Arbeitsgericht in 2006 eine Nachzahlung sseines letzten Arbeitgebers erhalten. (im Jahr 2007)
Kann das damit zusammenhängen? </font>[/QUOTE]Die Antwort ist einfach: Ja, es kann damit zusammenhängen. Aber die Detailfragen lassen sich nicht in diesem Forum abklären. Fassen Sie sich ein Herz, vereinbaren Sie einen Termin beim Bearbeiter und lassen sich die Gründe für die Nachzahlung in einem Gespräch erläutern.