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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steuerberatungskosten



Tina1766
14.05.2007, 14:48
Wo trage ich die Kosten für den Steuerberater vom letzten Jahr ein?

V. Liersee
14.05.2007, 14:56
Die Steuerberatungskosten sind keine Sonderausgaben mehr. Die Kosten können nur noch anteilig bei den jeweiligen Einkunftsarten als Werbungskosten/Betriebsausgaben abgezogen werden.
Die Steuerberaterrechnung muß entsprechend eine Aufteilung aufweisen.
Bei den nichtselbständigen Einkünften (unterstelle ich der Einfachheit halber hier) Seite 2 der Anlage N in Zeile 55.

[ 14. Mai 2007, 15:01: Beitrag editiert von: V. Liersee ]

El Portale
14.05.2007, 14:57
Ein spezielles Feld für Steuerberatungskosten (wie bisher unter Sonderausgaben) gibt es nicht mehr.
Sofern die Rechnung Ihres Steuerberaters eine entsprechende Aufteilung zuläßt gilt folgendes:

- Beratungskosten für nichtselbständige Arbeit (Anlage N) gehören auf Seite 2 der Anlage N (Zeile 55)
- Kosten für Gewerbe als Betriebsausgaben in die Gewinnermittlung (der geminderte Gewinn gehört in Anlage GSE)

usw. .. also immer da, wo die Ausgaben angefallen sind.

Nicht abziehbar sind die Beratungskosten für den Mantelbogen (Hauptvordruck), Anlage AV, VL, Kind, Unterhalt ... halt alles, was nicht zu den eigentlichen Einkünften gehört.

Tina1766
14.05.2007, 16:50
Herzlichen Dank, jetzt bin ich schlauer. smile.gif

EAP-FAPE
14.05.2007, 17:12
Aber nicht wundern, wenn von Seiten des FA der gesamte Betrag gekürzt wird um nur den beruflich veranlassten Teil zu berücksichtigen

El Portale
14.05.2007, 21:01
Wo soll das Finanzamt bei Aufteilung auf die Einkunftsarten noch etwas kürzen?
Entweder ich habe eine direkte Zuordnung und damit für die zugeordneten Kosten 100%igen Abzug, oder nicht...
Wenn die Kosten zuordenbar sind, auf welcher Grundlage sollte das Finanzamt da noch kürzen wollen?? Dann hat man doch schon den "beruflich" veranlaßten Teil.
Bloß gut, dass ich meine Erklärung nicht in Niedersachsen abgebe ;)

[ 14. Mai 2007, 21:02: Beitrag editiert von: El Portale ]

V. Liersee
14.05.2007, 21:12
Da hat wohl jemand nur grob angelesen :D .

EAP-FAPE
17.05.2007, 01:26
</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von El Portale:
Wo soll das Finanzamt bei Aufteilung auf die Einkunftsarten noch etwas kürzen?
Entweder ich habe eine direkte Zuordnung und damit für die zugeordneten Kosten 100%igen Abzug, oder nicht...
Wenn die Kosten zuordenbar sind, auf welcher Grundlage sollte das Finanzamt da noch kürzen wollen?? Dann hat man doch schon den "beruflich" veranlaßten Teil.
Bloß gut, dass ich meine Erklärung nicht in Niedersachsen abgebe ;) </font>[/QUOTE]

EAP-FAPE
17.05.2007, 01:28
</font><blockquote>Zitat:</font><hr />Original erstellt von El Portale:
Wo soll das Finanzamt bei Aufteilung auf die Einkunftsarten noch etwas kürzen?
Entweder ich habe eine direkte Zuordnung und damit für die zugeordneten Kosten 100%igen Abzug, oder nicht...
Wenn die Kosten zuordenbar sind, auf welcher Grundlage sollte das Finanzamt da noch kürzen wollen?? Dann hat man doch schon den "beruflich" veranlaßten Teil.
Bloß gut, dass ich meine Erklärung nicht in Niedersachsen abgebe ;) </font>[/QUOTE]wer lesen kann ist klar im vorteil.
allerdings sind die meisten kosten von hilfevereinen nicht gesondert ermittelt nach einkunftsarten!!!