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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Aufteilungsbescheid



Irina_Stg
11.08.2008, 19:35
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir irgendjemand ein Rat geben.
Ich habe mit meinem ex Zusammenveranlagung für das Jahr 2006 gehabt. Er ist selbstständig und hat 20.000€ verdient, ich als Angestellte 30.000 €. Da er keine Steuern für dieses Jahr gezahlt hat, wollte ich mich absichern und habe Antrag auf Aufteilung der Steuerschuld gestellt. Heute habe ich die Post vom Finanzamt bekommen. Er darf 995 € zahlen und ich 2.600€. Gibt es die Möglichkeit irgendwas noch für mich zu retten?
Mit 2 Kinder habe ich schon Schwieriegkeiten diese Summe aufzubringen.

Vielen Dank

d3nk3r
11.08.2008, 19:40
Wenn der Bescheid noch nicht rechtskräftig ist können Sie sicher die getrennte Veranlagung wählen.
Für die steuerliche Auswirkung und eventuelle Folgen wäre aber sicher ein Steuerberater die richtige Adresse.

Irina_Stg
11.08.2008, 20:00
Leider muss ich bei getrennter Veranlagung noch mehr nachzahlen.

batman
11.08.2008, 20:53
Das Verhältnis zwischen beiden Steuerbeträgen scheint mir nicht ganz nachvollziehbar. Wo sind eigentlich die Steuerabzugsbeträge aus Deinem Lohn angerechnet?

Irina_Stg
11.08.2008, 21:23
Da mein ex im 2006 überhaupt erste Mal ein Gewinn hatte, habe ich Steuerklasse 3 gehabt, und insgesamt muss ich über 4000 € zahlen, abzüglich gezahlte Steuern macht es hatl 2.600 €

batman
11.08.2008, 22:26
Dann ist das verhältnis der Steuerbeträge noch weniger verständlich. Zumal Dein Ex, wie Du schreibst, keine Vorauszahlungen geleistet hat. Du solltest mal den Bearbeiter im Finanzamt bitten, Dir die Berechnung der Aufteilung verständlich zu erläutern.

Irina_Stg
12.08.2008, 17:48
Danke für den Tip. Ich werde morgen bei Finanzamt anrufen.

V. Liersee
13.08.2008, 13:46
Bei 30.000€ Bruttolohn sind in der Steuerklasse III 1.634€ Lohnsteuerabgezogen worden, in der Steuerklasse IV wären es 4.783€ gewesen. Die Kinder wirken sich nur auf den Solidaritätszuschlag und eventuelle Kirchensteuer aus. Die Nachzahlung ist also durchaus nachvollziehbar, wenn keine großartigen Werbungskosten/Sonderausgaben erklärt wurden.

Auch bei getrennter Veranlagung wird sich daran nicht viel ändern.

batman
13.08.2008, 14:02
Das hat Irina_Stg schon selbst festgestellt </font><blockquote>Zitat:</font><hr /> Leider muss ich bei getrennter Veranlagung noch mehr nachzahlen. </font>[/QUOTE]Was mich stutzig macht ist das Verhältnis der im Rahmen der Aufteilung zu zahlenden Steuerbeträge bei 20.000 Gewinn und 30.000 Bruttolohn.

V. Liersee
13.08.2008, 14:12
Ich vermute entweder weniger als 20.000 steuerlicher Gewinn oder im Verhältnis zur Ehefrau sehr viel höhere Sonderausgaben.

Pittiplatsch
13.08.2008, 15:17
Wenn ich die ganze Situation hier richtig sehe, geht es um einen bestimmten Steuerfall. Solche Sachen gehören nicht ins Forum. Das ist ein Fall für das Finanzamt oder einen Steuerberater. Hier sollen technische Probleme geklärt werden.
Im Übrigen wurde das schon mehrfach angesprochen. Mache scheinen es aber nicht richtig zu begreifen. Hier tauschen Anwender ihr Wissen aus und keine Steuerexperten. tongue.gif

Balu
13.08.2008, 15:37
Das war doch alles nur noch unverbindliche Fachsimpelei. Denn Irina_Stg schrieb:&gt;&gt; </font><blockquote>Zitat:</font><hr /> Danke für den Tip. Ich werde morgen bei Finanzamt anrufen. </font>[/QUOTE]

[ 13. August 2008, 15:39: Beitrag editiert von: Balu ]

batman
13.08.2008, 15:53
@Pittiplatsch: Willkommen im Club der Anwender ;) </font><blockquote>Zitat:</font><hr /> Hier tauschen Anwender ihr Wissen aus und keine Steuerexperten </font>[/QUOTE]Ich würde sagen, auch ein Teil der Schnittmenge aus beiden Gruppen "tummelt" sich hier. Sonst bliebe manche rein Anwendungs-bezogene Frage unbeantwortet. :D