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Störgefühl bei Nachzahlung...

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    Störgefühl bei Nachzahlung...

    Hallo zusammen,

    ich habe meine Steuererklärung gemacht und habe dazu eine grundsätzliche Frage:
    zwar habe ich jetzt nicht die Riesenwerbungskosten, aber doch eine Menge Sonderausgaben und hätte zumindest eine kleine Erstattung erwartet, komme aber laut Elster immer auf eine Nachzahlung. Mache ich was falsch oder übersehe ich was (sind z.B. meine Arbeitgeberabzüge zu gering?)?

    Hier die Eckdaten:

    47.148 (Einkünfte Ehemann)
    14.065 (Einkünfte Ehefrau)
    - 1.375 (Werbungskosten Ehemann)
    - 1.323 (Werbungskosten Ehefrau)
    - 331 (Verlust VundV)
    - 8.459 (Summe abziehbare Vorsorgeaufwendungen)
    - 1.933 (Summe unbeschränkt abziehbare Vorsorgeaufwendungen)
    = 47.792 (zVE)
    = 7.597 EKST (Splittingtarif mit ganz kleinen Betrag in der Progression, nur ein paar 100 weil meine Frau im Januar 13 noch Elterngeld bekommen hat=
    Abzug Lohn Ehemann = 5.242
    Abzug Lohn Ehefrau = 2.086

    Somit kommt ne Nachzahlung von ca. 350 raus und ich habe da irgendwie aufgrund der hohen Sonderausgaben ein Störgefühl.

    Zu Recht?

    Vielen Dank und viele Grüße

    #2
    AW: Störgefühl bei Nachzahlung...

    Hallo SteuerfuchsOS,

    eigentlich passt das was Elster rechnet.
    Hattest du Steuerklasse III/V dann wäre das schon eine logische Erklärung, man sagt immer diese Kombination sollte man nehmen wenn das Familieneinkommen bei 60 zu 40 Prozent liegt. Bei deinen Angaben liegt euer Familieneinkommen bei 77 zu 23 Prozent.

    Das erklärt die Nachzahlung.

    Tschüß

    Kommentar


      #3
      AW: Störgefühl bei Nachzahlung...

      Hallo,

      >>>Das erklärt die Nachzahlung.

      Nein, tut es nicht, 77% sind ja noch deutlich mehr als 60% !

      Stefan
      Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

      Kommentar


        #4
        AW: Störgefühl bei Nachzahlung...

        Zitat von reckoner Beitrag anzeigen
        77% sind ja noch deutlich mehr als 60% !
        Eben :-/

        Das heißt dass 77 % des Lohns sehr niedrig besteuert wurden und nur 23 % relativ hoch. Steuerklasse 3/5 ergibt häufig Nachzahlungen, wenn die Unterschiede zwischen den beiden Einkommen zu hoch ausfallen.

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          #5
          AW: Störgefühl bei Nachzahlung...

          Hallo,

          ja, ich glaube ich hatte da einen Denkfehler.

          Beispiele (alle für 3/5):

          50:50 - Der Partner mit Klasse 5 zahlt VIEL zu viel, es gibt sicher eine Erstattung
          100:0 - Die Lohnsteuer sollte genau stimmen

          Aber: Für die Werte dazwischen ist es nicht linear, der Graph läuft von der Erstattungeseite über Null in die Nachzahlungsseite, um am Ende - bei 100:0 - wieder auf Null zu landen.

          Und 77% können durchaus noch weiter unten liegen als 60% (vielleicht mache ich mir ja mal die Mühe und erstelle eine solche Zeichnung;-).

          Und die Erklärung ist auch ganz einfach: Durch den Höherverdiener ist das Familieneinkommen zu hoch für den Steuersatz des Niedrigerverdiener (der wird ja auch nach Progression abgerechnet), erst wenn der nichts mehr verdient passt es wieder.

          Stefan
          Auf einem Schiff befinden sich 26 Schafe und 10 Ziegen. Wie alt ist der Kapitän?

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