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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lohnsteuererklärung 2013 Student Freiberufl. Tätigkeit



Alex1212
08.09.2014, 19:30
Hallo,

ich habe mich hier durchs Forum gelesen, zwar ähnliche Themen gefunden, aber dadurch wurde mir nicht geholfen.
Ich bin Student und habe im Jahr 2013 vereinzelt Dolmetschertätigkeiten auf Rechnung ausgeübt. Dafür habe ich eine SteuerNr. vom Finanzamt erhalten.
Ebenfalls habe ich im Jahr 2013 mit meinem Praxissemester begonnen, da es aber Bestandteil der Studienordnung ist, war es Steuer und Beitragsfrei.
Lohnabrechnungen vom Praxissemester sowie Rechnungen meiner Dolmetschertätigkeiten sind alle vorhanden.
Meinen Krankenkassenbeitrag ist der ganz normale Beitrag für Studenten, ausdruck über geleistete Zahlungen ist auch vorhanden.
Immatrikulationsbescheinigung ist ebenfalls vorhanden, sowie mein Bafög Bescheid.
Ebenfalls habe ich einen KFW-BIldungskredit, kann man dies als besondere Belastung irgendwo angeben?
Mit meinem erzielten "Lohn" aus den Dolmetschertätigkeiten bin ich weit unter dem Freibetrag. Somit bin ich eigentlich gar nicht steuerpflichtig?!
Welche Formulare und Anlagen muss ich ausfüllen? Brauche ich sonst noch irgendwelche Dokumente?!
Ich habe noch nie eine Steuerklärung gemacht und habe nicht die geringste Ahnung!

Bitte helft mir!

Viele Grüße,

Alex

neysee
08.09.2014, 19:50
Tja, leider bist du an einigen Stellen auf dem falschen Schlauch:


Entlohnung für ein Pflichtpraktikum o.ä. während des Studiums ist zwar sozialversicherungs-, aber nicht steuerfrei. (Ausnahme: Es wurde ohne Lohnsteuerkarte als pauschal besteuerter Minijob abgerechnet). Das bedeutet nicht, dass Lohnsteuer einbehalten wurde, denn bis knapp 1000€/Monat beträgt die Lohnsteuer 0,00€. Jedoch kommt hier erschwerend hinzu, dass in die Lohnsteuertabelle für KV, PV und ALV eine Pauschale von mindestens 12% eingerechnet ist, bei der Einkommensteuer aber die tatsächlichen Vorsorgekosten berücksichtigt werden, die bei einem Studenten viel niedriger sind. Alleine dies ergibt i.A. schon eine Pflichtveranlagung.
Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit sind natürlich steuerpflichtig (es sei denn, die so genannte Übungsleiterpauschale käme zum Tragen, aber das ist hier nicht ersichtlich), und zwar ab dem ersten Euro. Auch hier sollte man steuerfrei und Steuersatz 0 nicht miteinander verwechseln. Spätestens über 410€, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterlagen, muss die Steuererklärung abgegeben werden.


Ich habe also wenig Zweifel daran, dass du eine Steuererklärung hättest abgeben müssen, und zwar bis zum 31.5. elektronisch wg. der selbstständigen Einkünfte.

PS: Elektronische Lohnsteuerbescheinigung als Unterforum ist grundfalsch.

Alex1212
09.09.2014, 18:05
Tja, leider bist du an einigen Stellen auf dem falschen Schlauch:


Entlohnung für ein Pflichtpraktikum o.ä. während des Studiums ist zwar sozialversicherungs-, aber nicht steuerfrei. (Ausnahme: Es wurde ohne Lohnsteuerkarte als pauschal besteuerter Minijob abgerechnet). Das bedeutet nicht, dass Lohnsteuer einbehalten wurde, denn bis knapp 1000€/Monat beträgt die Lohnsteuer 0,00€. Jedoch kommt hier erschwerend hinzu, dass in die Lohnsteuertabelle für KV, PV und ALV eine Pauschale von mindestens 12% eingerechnet ist, bei der Einkommensteuer aber die tatsächlichen Vorsorgekosten berücksichtigt werden, die bei einem Studenten viel niedriger sind. Alleine dies ergibt i.A. schon eine Pflichtveranlagung.
Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit sind natürlich steuerpflichtig (es sei denn, die so genannte Übungsleiterpauschale käme zum Tragen, aber das ist hier nicht ersichtlich), und zwar ab dem ersten Euro. Auch hier sollte man steuerfrei und Steuersatz 0 nicht miteinander verwechseln. Spätestens über 410€, die nicht dem Lohnsteuerabzug unterlagen, muss die Steuererklärung abgegeben werden.


Ich habe also wenig Zweifel daran, dass du eine Steuererklärung hättest abgeben müssen, und zwar bis zum 31.5. elektronisch wg. der selbstständigen Einkünfte.

PS: Elektronische Lohnsteuerbescheinigung als Unterforum ist grundfalsch.

Laut meine Informationen tritt bei einem Pflichtpraktikum eine Sonderregelung ein, da das Praktikum in der Studienordnung vorgeschrieben ist und somit steuerfrei ist.
Die Lohnsteuererklärung muss lediglich nur wegen den Dolmetschertätigkeiten erfolgen, lt. Finanzamt.

Mit deiner Antwort hast du mir aber überhaupt nicht geholfen, denn ich hatte gefragt, welche Anlagen und Formulare ich für die Lohnsteuererklärung brauche...

neysee
09.09.2014, 18:23
Laut meine Informationen tritt bei einem Pflichtpraktikum eine Sonderregelung ein, da das Praktikum in der Studienordnung vorgeschrieben ist und somit steuerfrei ist.

Wenn du meinst, wird das sicher so sein ...


Die Lohnsteuererklärung muss lediglich nur wegen den Dolmetschertätigkeiten erfolgen, lt. Finanzamt.

Der Lohnsteuer unterliegende Einkünfte führen auch per se nicht zu einer Pflichtveranlagung, insofern ist das kein Widerspruch.



Mit deiner Antwort hast du mir aber überhaupt nicht geholfen, denn ich hatte gefragt, welche Anlagen und Formulare ich für die Lohnsteuererklärung brauche...

Du hast viele Fragen gestellt. Davon habe ich die beantwortet, ob du überhaupt steuerpflichtig bist. Ich fand es wichtiger, erstmal mit den grundsätzlichen Dingen anzufangen, bevor es zu den Formularen und Anlagen von dem Ding geht, das übrigens korrekt Einkommensteuererklärung heißt.

Alex1212
09.09.2014, 22:50
Wenn du meinst, wird das sicher so sein ...



Der Lohnsteuer unterliegende Einkünfte führen auch per se nicht zu einer Pflichtveranlagung, insofern ist das kein Widerspruch.



Du hast viele Fragen gestellt. Davon habe ich die beantwortet, ob du überhaupt steuerpflichtig bist. Ich fand es wichtiger, erstmal mit den grundsätzlichen Dingen anzufangen, bevor es zu den Formularen und Anlagen von dem Ding geht, das übrigens korrekt Einkommensteuererklärung heißt.

Ich will damit nichts zu tun haben,da ich keinerlei Steuern gezahlt habe,kriege ich auch als Student nichts wieder. Mich interessiert nur, was ich ausfüllen muss, damit man mich damit in ruhe lässt. Zukünftig, werde ich mich an einen Steuerberater wenden, doch ich will es mal selbst versuchen.

Beamtenschweiß
10.09.2014, 06:41
Mantelbogen, Anlage N, Anlage S, Anlage Vorsorgeaufwand, ggf. Anlage KAP, Gewinnermittlung (formlos oder Anlage EÜR)

und das elektronisch sprich am besten authentifizierte ELSTER Erklärung über EOP oder Elster-Formular.

Ob dein Praktikum tatsächlich nicht steuerpflichtig ist (ich bezweifle es mal) wirst du sehen wenn der Steuerbescheid da ist.


Ich persönlich kann deine Einstellung aber nicht verstehen. Du sagst du hast keine Ahnung von der Materie, ein gefährliches Halbwissen aus unbekannter Quelle und willst mit dem Finanzamt auch nix zu tun haben... aber trotzdem die Erklärung selber machen?
Dir ist schon klar dass du ggf. dadurch einen möglichen Verlustvortrag verschenkst mit dem du später Steuern sparen könntest. Aber weitere Ausführungen schenke ich mir, dafür gibt es Steuerberater (Lohnsteuerhilfeverein kommt bei dir nicht in Frage wg. den selbständigen Einkünften).

dr.george
16.01.2015, 15:24
ich würde es da dennoch versuchen, glaub kaum daß die Dich abweisen nur weil Du auf einmal die Anlage S auch brauchst;-)) Steuerberater macht bei Dir kein Sinn, der kassiert mehr als Du rausbekämest. Wenn Du gar kein Abzug hast, sowieso nicht. Würds dann selber versuchen. An Deiner Stelle würde ich die Steuererklärung gar nicht elektronisch abgeben, denn bei Fehlern kann die Sachbearbeiterin es selber korrigieren!! Da Du ja auch nichts rausbekommst oder Bescheid benötigst wegen Wohngeld ist auch gar keine Eile geboten. Gib die Erklärung in Papierform ab und versuchs mal bei nem Hilfeverein (doppelt mitnehmen!! Den anderen behälst Du und kannst nächstes Jahr reinschauen wie es ging und dann versuchst Du es nächstes Jahr mit Esterformular (nur dort werden die Formulare auch abgebildet wie in Papier, bei Elsteronline nicht)), wenn aber wie der andere sagte mit: Mantelbogen, Anlage S und Anlage N, Rest evtl. Viel Erfolg!

Picard777
16.01.2015, 15:54
... Gib die Erklärung in Papierform ab und versuchs mal bei nem Hilfeverein (doppelt mitnehmen!! Den anderen behälst Du und kannst nächstes Jahr reinschauen wie es ging und dann versuchst Du es nächstes Jahr mit Esterformular (nur dort werden die Formulare auch abgebildet wie in Papier, bei Elsteronline nicht)), wenn aber wie der andere sagte mit: Mantelbogen, Anlage S und Anlage N, Rest evtl. Viel Erfolg!

Wie Beamtenschweiß schon sagte: Da Alex1212 auch selbständig tätig geworden ist, darf ein LOHNSTEUERhilfeverein nicht tätig werden und muss das Mandat ablehnen.

Elster-Tester
16.01.2015, 17:42
ich würde es da dennoch versuchen, glaub kaum daß die Dich abweisen nur weil Du auf einmal die Anlage S auch brauchst;-))

§ 4 Nr. 11 StBerG ist bekannt?
Ich glaube kaum, dass ein Lohnsteuerhilfeverein das Risiko eingeht, seine Anerkennung zu verlieren.

stiller
16.01.2015, 18:20
Der LStHV wird durch die Geschäftstelle des Finanzamts eventuell mit Androhung von Bußgeld zurückgewiesen, unerlaubte Hilfeleistung in Steuersachen zu tätigen.
Wir haben ja einen Dr. unter uns, der sollte das wissen ( ausser er ist Dr. hc, phil, oder heisst mit Nachnamen vG., S. usw.).

dr.george
18.01.2015, 14:56
Ich weiß nicht wo mein Beitrag geblieben ist. Ich würde da trotzdem mal hingehen, denn vielleicht geben Sie Dir Tips zum selbst ausfüllen. Ich glaube nämlich auch einem Angestellten darf ein Lohnsteuerhilfeverein nicht helfen, das dürfen meines erachtens nur Steuerberater, deswegen darf man auch nie in eine Steuererklärung schreiben: meine Oma oder mein Bruder xy hat bei Steuererklärung geholfen, ist er kein offizieller Steuerberater bekommt er nämlich Ärger, deswegen weiß ich nicht, ob das so ein Verein überhaupt dürfte. Die dürfen nur Hilfestellungen geben und da Du Student bist warum nicht? Jeder Student arbeitet nebenher ob frei oder auf Karte ändert zumindest nichts an Deinem Studenten-Status. Da Du nix bezahlt hast an Steuern würde ich gar nichts machen und warten ob Finanzamt Dich anschreibt. Wenn Du Deine freiberufliche Tätigkeit nicht angezeigt hast, weiß das Finanzamt auch nix davon, weiß nicht ob Du dann mehr Ärger bekommst. Aber wenn Dus nicht angibst und das kommt raus, ebenso und da Du wohl unter dem Einkommenssteuersatz von 8000 € liegst (nach Abzug von Ausgaben sogar! genauen Steuerfreibetrag mal erfragen) dann zahlst Du eh keine Steuern, wäre dumm deswegen Ärger zu riskieren.
Aber Du hast immer noch Zeit bis das Finanzamt Dich anschreibt. Ich würde es dann in Papierform abgeben, Mantelbogen, Anlage S und Anlage N und für die selbständige Tätigkeit eine Ausgaben- Verlustrechnung (Belege müssen aber vorhanden sein) ist es eh unter dem Steuerfreibetrag kannst Du darauf vielleicht sogar verzichten und wie der andere meinte vielleicht Versorgungsanlage oder so? Eine elektronische Abgabe ist nicht zwingend notwendig. Ich glaub nur bei der USt-Erklärung, falls das Finanzamt eine verlangt, auch wenn Du Kleinunternehmer wärst §19UstG (muß man eigtl. dennoch abgeben aber dann überall Null eintragen, so ein Unfug, ist aber so), aber das kannst Du dann wirklich abwarten, bis das Finanzamt sagt: als Kleinunternehmer §19UStG sind Sie zwar Ust-bfreit aber dennoch zu einer Abgabe der Ust-Erklärung verpflichtet. Vielleicht einfach mal beim Finanzamt nachfragen, wenn sowas kommt, Du hast kein blassen Schimmer, willst dann ne doppelte Ausführung für nächstes Jahr usw. Die helfen manchmal auch. Und es gibt immer Ausnahmegenehmigungen (bsds. als Student) dann darf man Umsatzsteuererklärung auch in Papier abgeben. Alles doppelt mitnehmen zu dem Verein, dann hast Du alles nochmal für Deine Unterlagen und weißt wie Du es nächstes Jahr ausfüllen mußt. Die Erklärung selbst bekommst Du nämlich nicht zurück. Gibts nicht vielleicht auch ein Studentenhilfwerk (?), die Dir da helfen können? Sag am Telefon erst mal nicht, daß Du auch freiberufliche Einnahmen hast und gehst einfach hin, außer Dich abweisen kann nix passieren.

Kontierung
18.01.2015, 15:00
Hallo,
was sind denn das schon wieder für krause Theorien?
Als Beratungsstelle eines Lohnsteuerhilfevereines darf ich ArbeitnehmerInnen, Rentnerinnen betreuen!
Der Fließtext ist außerdem sehr schwer zu lesen.................

stiller
18.01.2015, 15:05
Ich weiß nicht wo mein Beitrag geblieben ist. Ich würde da trotzdem mal hingehen, denn vielleicht geben Sie Dir Tips zum selbst ausfüllen. Ich glaube nämlich auch einem Angestellten darf ein Lohnsteuerhilfeverein nicht helfen, das dürfen meines erachtens nur Steuerberater, deswegen darf man auch nie in eine Steuererklärung schreiben: meine Oma oder mein Bruder xy hat bei Steuererklärung geholfen, ist er kein offizieller Steuerberater bekommt er nämlich Ärger, deswegen weiß ich nicht, ob das so ein Verein überhaupt dürfte. Die dürfen nur Hilfestellungen geben und da Du Student bist warum nicht? Jeder Student arbeitet nebenher ob frei oder auf Karte ändert zumindest nichts an Deinem Studenten-Status. Da Du nix bezahlt hast an Steuern würde ich gar nichts machen und warten ob Finanzamt Dich anschreibt. Wenn Du Deine freiberufliche Tätigkeit nicht angezeigt hast, weiß das Finanzamt auch nix davon, weiß nicht ob Du dann mehr Ärger bekommst. Aber wenn Dus nicht angibst und das kommt raus, ebenso und da Du wohl unter dem Einkommenssteuersatz von 8000 € liegst (nach Abzug von Ausgaben sogar! genauen Steuerfreibetrag mal erfragen) dann zahlst Du eh keine Steuern, wäre dumm deswegen Ärger zu riskieren.
Aber Du hast immer noch Zeit bis das Finanzamt Dich anschreibt. Ich würde es dann in Papierform abgeben, Mantelbogen, Anlage S und Anlage N und wie der andere meinte vielleicht Versorgungsanlage oder so? Eine elektronische Abgabe ist nicht zwingend notwendig. Ich glaub nur bei der USt-Erklärung, falls das Finanzamt eine verlangt, auch wenn Du Kleinunternehmer wärst §19UstG (muß man eigtl. dennoch abgeben aber dann überall Null eintragen, so ein Unfug ist aber so), aber das kannst Du dann wirklich abwarten. Und es gibt immer Ausnahmegenehmigungen (bss. als Student) dann darf man Umsatzsteuererklärung auch in Papier abgeben. Alles doppelt mitnehmen zu dem Verein, dann hast Du alles nochmal für Deine Unterlagen und weißt wie Du es nächstes Jahr ausfüllen mußt. Die Erklärung selbst bekommst Du nämlich nicht zurück. Gibts nicht vielleicht auch ein Studentenhilfwerk (?), die Dir da helfen können? Sag am Telefon erst mal nicht, daß Du auch freiberufliche Einnahmen hast und gehst einfach hin, außer Dich abweisen kann nix passieren.

http://www.recht-in.de/kommentar/_angehoerige_paragraph_15_ao_abgabenordnung_kommen tar_1148.html
Für Angehörige ist es erlaubt.

neysee
18.01.2015, 15:16
was sind denn das schon wieder für krause Theorien?


Angesichts dessen, dass die Rechtsgrundlage für LHV im Thread schon von Elster-Tester genannt wurde, finde ich das Ganze (EDIT: gemeint sind die krausen Thesen von dr.g) ziemlich ärgerlich. Wenn man (EDIT: hier dr.g) angeblich schon helfen will, sollte man vielleicht mal 2 Minuten recherchieren, ob das, was man verbreitet, nur Ansatzweise dem Realitäts-Check stand hält.

Man muss immer damit rechnen, dass Beiträge hier nach Monaten und Jahren wieder vorgeholt werden, von Menschen, die nicht beurteilen können, dass das Geschriebene nicht haltbar ist.

Kontierung
18.01.2015, 15:20
hä, verstehe ich jetzt nicht wirklich neysee....
Ich leite seit 1995 eine Lohnsteuerhilfeverein und dürfte wohl wissen, was ich schreibe......................

neysee
18.01.2015, 15:28
hä, verstehe ich jetzt nicht wirklich neysee....
Ich leite seit 1995 eine Lohnsteuerhilfeverein und dürfte wohl wissen, was ich schreibe......................

Ich beziehe mich ja auch nicht auf dich, sondern auf die krausen Theorien, die der (selbsternannte?) dr. verbreitet.

Beamtenschweiß
19.01.2015, 06:50
Lieber Herr dr.georg, ich möchte Ihnen hiermit herzlichst ein Zitat von Dieter Nuhr empfehlen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.

Davon abgesehen, ist es Ihnen ggf. in den Sinn gekommen dass der Ersteller dieses Beitrages seine Erklärung innerhalb der letzten 3 Monate bereits abgegeben hat und ihre Ergüsse daher sowieso überflüssig sind?

dr.george
19.01.2015, 12:36
@Beamtenscheiß: Ihre Beleidigungen wie „halt die Fresse“ ist eine absolute Gossensprache, vielleicht kommen Sie ja auch aus selbiger. Einen Dieter Nuhr kenne ich nicht, offenkundig auch so ein Prolet wie Sie. Ich pflege dagegen noch einen vernünftigen Umgangston. Vielleicht reden Sie auch mit Ihrer Frau oder mit Ihren Kindern so, gegenüber Fremden ist das eine absolute Beleidigung. Wären wir uns auf der Straße begegnet hätte ich sie schon wegen Beleidigung angezeigt. Aber Anonym hier im Netz trauen die Leute sich ja alles! Und wenn Sie der Auffassung sind, der Threadbeginner hat seine Steuererklärung womöglich schon abgegeben, warum antworten SIE dann hier noch? Anscheinend wollen SIE immer der letzte sein in einem Forum.

@stiller: wenn sich alle hier aufregen, der Thread würde zu lang, dann verstehe ich auch nicht, warum Sie meinen kompletten Beitrag zitieren. Hier alles doppelt zu schreiben, halte ich für wenig sinnvoll. Außerdem wußte ich erst gar nicht, worauf Sie hinaus wollen, gerade weil Sie ALLES von mir und nicht nur einen Ausschnitt zitiert haben. Sie erklärten in Ihrem Link was nach § 15 Angehörige (Regelung seit 01.09.2002) per Definitionem sind. Was ist das übrigens für ein Paragraph, bezieht der sich auf Steuerrecht? Mitnichten steht dort aber, daß Angehörige bei einer Steuererklärung helfen dürften. Das, was Sie sagen, müssen wir jetzt alle mal glauben, denn in Ihrem zitierten Link steht es leider nicht...

@kontierung: ich bin nur darauf gekommen, weil Beamtenschweiß meinte, Freiberuflichen dürfe so ein Verein nicht helfen und habe folgendes ja auch nur als Vermutung angegeben, ich zitiere mich hier mal selbst: „Ich glaube nämlich auch einem Angestellten darf ein Lohnsteuerhilfeverein nicht helfen, das dürfen meines Erachtens nur Steuerberater“ und ferner schrieb ich: „Die dürfen nur Hilfestellungen geben“. Laut zitiertem Paragraphen von Elster-Tester würde das sogar stimmen:

http://www.bdl-online.de/index.php?id=64

Nun habe ich aber mal einfach bei so einem Verein angerufen, da meine Freundin nur angestellt ist. Die sagten, es handelt sich um zertifizierte Mitarbeiter und die dürfen dann wohl doch auch eine Steuererklärung machen, aber sobald man auch nur teilweise freiberufliche Einnahmen hat wohl tatsächlich nicht. In dem Paragraphen steht aber nur was von „Hilfestellung“:

Allerdings kostet so ein Verein etwas, man muß Mitgleid sein. deswegen frage ich mich, ob sich das bei meiner Freundin, Aufstockerin, lediglich 150 € Steuern/Monat überhaupt lohnt, dann lieber selber machen, sonst frißt der Verein das, was zurückkäme durch Beiträge ja wieder auf. Bei dem Studenten Alex wohl gar nicht, da er ja keine Lohnsteuer zahlte. Aber es gibt ja auch die Infostellen von den Finanzämtern, die können einem auch helfen, da würde ich dann einfach mal zuerst hingehen. Aber laut zitiertem Paragraphen dürfen diese Hilfevereine nur Hilfestellung geben, nicht aber die Erklärung abgeben.
Warum dem aber dann doch nicht so ist, verstehe ich dann auch nicht!! Auch hat mir ein Mitarbeiter von so einem Verein erklärt, ein Student ist ja nicht hauptberuflich angestellt, dem darf der Verein nicht helfen, ist es aber ein Angestellter und hat nur nebenbei (geringe) selbständige Einkünfte, dann dürfte der Verein angeblich helfen. Aber dem widerspricht folgende Passage aus einem Link von dem Link:

http://www.bdl-online.de/uploads/media/gleich_lautende_erlasse_beratungsbefugnis.pdf

ich zitiere:
„Die Befugnis zur Hilfeleistung in Steuersachen kann in diesen Fällen auch nicht teilweise dadurch begründet werden, dass für die Gewinneinkünfte oder umsatzsteuerpflichtigen Umsätze zusätzlich ein Steuerberater tätig wird oder der Arbeitnehmer diese Einkünfte selbst ermittelt und erklärt (Verbot der Mandatsteilung, vgl. BFH-Urteil vom 28. Februar 1989, BStBl II S. 384)“
Damit hätte mir aber selbst dieser Mann von so einem Hilfeverein was Falsches gesagt.

@neeysee: es ist schon selten dämlich, wenn man jemanden zitiert wie Kontierung „Was sind das für kruse Theorien“ und dann hinterher aber nicht den Zitierten meint, sondern jemand anderen, nämlich mich. Warum zitieren Sie mich dann nicht direkt??! Daß sich Kontierung angesprochen fühlen muß, ist ja wohl logisch! Wie ich auf diese Vermutung kam, habe ich ja erklärt, laut Link des zitierten Paragraphen wär dem ja auch so, aber diese Vereine stellen wohl eine Ausnahme dar. Ich weiß nur eins, XY darf nicht einfach meine Steuererklärung machen oder dabei helfen. Ich glaube auch nicht, daß Angehörige bei einer Steuererklärung helfen dürfen, das darf zumindest nicht drinstehen. Laß´ mich gerne eines Besseren belehren, aber was Stiller schrieb, hat er leider nicht belegt.

Kontierung
19.01.2015, 13:08
Guten Tag,
bitte suchen Sie sich doch ein anderes Betätigungsfeld, auch dieser Eintrag strotzt wiederum von Nichtwissen (AO = Abgabenordnung § 15 zeigt auf, wer für wen tätig sein darf)

"Aber laut zitiertem Paragraphen dürfen diese Hilfevereine nur Hilfestellung geben, nicht aber die Erklärung abgeben"

Auch Quark, selbstverständlich gebe ich für meine Mandanten die Steuererklärungen ab, ich fahre teilweise direkt zum FA Stormarn um mir dann mittwochs die Nase zu stoßen ;-))

Picard777
19.01.2015, 13:17
@Beamtenscheiß: Ihre Beleidigungen wie „halt die Fresse“ ist eine absolute Gossensprache, vielleicht kommen Sie ja auch aus selbiger. Einen Dieter Nuhr kenne ich nicht, offenkundig auch so ein Prolet wie Sie. Ich pflege dagegen noch einen vernünftigen Umgangston. Vielleicht reden Sie auch mit Ihrer Frau oder mit Ihren Kindern so, gegenüber Fremden ist das eine absolute Beleidigung. Wären wir uns auf der Straße begegnet hätte ich sie schon wegen Beleidigung angezeigt. Aber Anonym hier im Netz trauen die Leute sich ja alles! Und wenn Sie der Auffassung sind, der Threadbeginner hat seine Steuererklärung womöglich schon abgegeben, warum antworten SIE dann hier noch? Anscheinend wollen SIE immer der letzte sein in einem Forum.

Wenn Sie das so sehen, dann bleiben Sie bitte auch konsequent und tun das auch bei anderen so. Ich erinnere mal an Ihre -vorsichtig ausgedrückt- ausfallenden Anmerkungen mir gegenüber in einem anderen Thread ...

Inhaltlich verweise ich zum Thema auf § 4 Nr. 11 StBerG sowie auf § 6 Nr. 2 StBerG iVm § 15 AO. Damit sollte das Thema nun beendet sein.

dr.george
19.01.2015, 13:22
@Kontierung Jetzt ärgert es mich doch langsam, auch Sie sollten erst mal lesen, bevor Sie etwas raushauen! In dem VON MIR zitierten Paragraphen steht wörtlich nur was von "Hilfestellung", an keiner Stelle steht drin, daß die LHVereine auch eine Steuererklärung machen dürfen.
Ihren Paragraph 15 hat Stiller zitiert und nicht ich!! Dort stand nur WAS Angehörige sind, nicht daß Angehörige eine Erklärung machen dürfen. Zumindest der Link von Stiller zeigte das nicht. Also: LESEN SIE ERST MAL MEINEN BEITRAG BEVOR SIE ETWAS SAGEN!!!

Das dem dennoch so ist (§4), habe ich ja gerade gesagt!!! Ich habe mich also gefragt, warum dem so ist, wenn in dem zitierten Paragraphen was anderes steht. Darauf gehen sie gar nicht ein!! Mich nervt es wenn Leute nur draufhauen wollen ohne mal richtig zu lesen! Lesen Sie doch erst mal den Paragraphen durch! Steht dort etwa daß die Vereine auch eine Steuererklärung machen dürfen??? NEIN! das steht dort eben nicht! Also erklären Sie mir mal wieso das die Vereine dürfen, wenn in dem Paragraphen etwas anders steht?! Sich hier nur über andere auszukotzen ist auch nicht der Sinn dieses Forums!!

@Picard: wer in dem andern thread mit Ausfälligkeiten angefangen hat, ist Ansichtssache. Ihr Link ist ja übrigens Gegenstand des Themas gerade Übrigens hat Elster-Tester den ja schon zitiert: § 4 Nr. 11 StBerG...(ich habe dazu einen Link gezeigt)

Beamtenschweiß
19.01.2015, 13:49
Guten Tag Herr dr. george um ihren Horizont etwas zu erweitern:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Nuhr

Ansonsten DFTT :-)

Picard777
19.01.2015, 14:04
Ansonsten DFTT :-)

O.K., war ein Fehler, ich weiß :-)