Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Verwitwet, aber nicht Erbe - wer muss ESt.-Erklärung abgeben?

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Charlie24
    antwortet
    Vorrangig war aber die Frage, WER für die beiden Erklärungen zuständig ist und wie man die Zustimmung der Rechtsnachfolgerin bei elektronischer Abgabe einholen kann.
    Die Frage wurde ja auch beantwortet. Es gibt hier immer mal Themen, zu denen der eine oder andere Kommentar erfolgt, auch wenn er nicht zum Thema gehört.

    Einen Kommentar schreiben:


  • bíelz
    antwortet
    Pflichtteil und Vermächtnis bestehen. Es geht auch nicht um den Wert des Pflichtteils, sondern um meine eigenen Renteneinkünfte, die sie nicht erfahren soll.
    Vorrangig war aber die Frage, WER für die beiden Erklärungen zuständig ist und wie man die Zustimmung der Rechtsnachfolgerin bei elektronischer Abgabe einholen kann.

    Einen Kommentar schreiben:


  • FIGUL
    antwortet
    Hallo,

    wird jetzt das Forum um Erbschaftsrecht erweitert?

    Gruß FIGUL

    Einen Kommentar schreiben:


  • Charlie24
    antwortet
    Ich dachte eigentlich in D kann man nicht enterbt werden, sprich der Pflichtteilsanspruch besteht immer (es sei denn man will ihn nicht einklagen bzw. verzichtet).
    Aber der Anspruch auf den Pflichtteil ist ein reiner Geldanspruch, der sich gegen den Erben richtet. Nur der Erbe ist Gesamtrechtsnachfolger und zur Erfüllung

    der vom Erblasser herrührenden Pflichten, wie zum Beispiel zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Und natürlich kann die Ehefrau ebenfalls enterbt werden.

    Dafür reicht ein Testament, durch das jemand anders als Erbe berufen wird, völlig aus.

    ... dann kommt aber die Angst, dass die Tochter die Infos bekommt, seltsam vor.
    Laut Angabe handelt es sich um eine Tochter aus der ersten Ehe des Verstorbenen, zu der muss ja keine besondere persönliche Beziehung bestehen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Picard777
    antwortet
    Was bei zusammenveranlagten (= auch in 2020 nicht dauernd getrennt lebenden) Eheleuten zwar nicht ausgeschlossen, aber eher Extremstfall sein sollte, insbesondere wenn der Ehemann Anfang 2020 gestorben ist. Denkbar wäre aber auch ein Erbvertrag, dann kommt aber die Angst, dass die Tochter die Infos bekommt, seltsam vor.

    Sei es wie es sei, lassen bielz zu Wort kommen ...

    Einen Kommentar schreiben:


  • Bernd1957
    antwortet
    Zitat von Beamtenschweiß Beitrag anzeigen
    Mal ne blöde Frage am Rande:

    Ich dachte eigentlich in D kann man nicht enterbt werden, sprich der Pflichtteilsanspruch besteht immer (es sei denn man will ihn nicht einklagen bzw. verzichtet).
    Eine Enterbung ist aber nur bei schwer schuldhaftem Verhalten zulässig.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Beamtenschweiß
    antwortet
    Mal ne blöde Frage am Rande:

    Ich dachte eigentlich in D kann man nicht enterbt werden, sprich der Pflichtteilsanspruch besteht immer (es sei denn man will ihn nicht einklagen bzw. verzichtet).

    Einen Kommentar schreiben:


  • bíelz
    antwortet
    OK. Danke an alle.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Charlie24
    antwortet
    Nun ja, meine Einkünfte stehen stehen dort ja auch und die soll sie eigentlich nicht erfahren.
    Das wird sich nur dann vermeiden lassen, wenn du dich für eine Einzelveranlagung entscheidest oder sie bei der elektronischen Abgabe für 2019 ignorierst.

    Das ist aber kein Elster-Thema, deshalb kann dir im Forum nicht wirklich geholfen werden.

    Einen Kommentar schreiben:


  • bíelz
    antwortet
    Nun ja, meine Einkünfte stehen stehen dort ja auch und die soll sie eigentlich nicht erfahren.

    Einen Kommentar schreiben:


  • L. E. Fant
    antwortet
    Ich denke die Erbin sollte auf alle Fälle auch die Steuererklärung kennen, nicht nur die vorläufige Steuerberechnung.

    Einen Kommentar schreiben:


  • Charlie24
    antwortet
    Dann kann Sie dir einen Dreizeiler schicken, dass Sie einverstanden ist je nachdem ob Erstattung oder Nachzahlung rauskommt.
    Wobei sie als Gesamtrechtsnachfolgerin nach meiner Meinung der für dich günstigeren Veranlagungsart zustimmen muss, auch wenn es zu einer Nachzahlung

    kommt. Im Regelfall wird die Zusammenveranlagung günstiger sein, aber das lässt sich rechnen.

    Einen Kommentar schreiben:


  • holzgoe
    antwortet
    Hallo bielz,
    du machst das mit deinem Zertifikat und bevor du absendest, kannst du eine Steuerberechnung machen und speicherst diese ab und lässt sie der Erbin zukommen.
    Dann kann Sie dir einen Dreizeiler schicken, dass Sie einverstanden ist je nachdem ob Erstattung oder Nachzahlung rauskommt.

    Tschüß

    Einen Kommentar schreiben:


  • bíelz
    antwortet
    Vielen Dank, Picard777. Das hatte ich befürchtet.

    Ich/wir geben elektronisch ab. Was muss ich dann bezüglich der Zustimmung der Erbin machen? Sie wohnt im Ausland und hat auch kein Elster.

    Gruß
    Bielz

    Einen Kommentar schreiben:


  • Picard777
    antwortet
    Zitat von FIGUL Beitrag anzeigen
    Hallo,

    du,
    für 2019 gibst du an verheiratet und für 2020, 2021 verwitwet seit.
    Da bist du dann die steuerpflichtige Person

    Gruß FIGUL
    Das stimmt so nicht. Für 2019 und 2020 erfolgt eine Zusammenveranlagung zwischen Ehemann und Ehefrau, denn da lebte der Ehemann ja noch. Die Erklärung ist von beiden Eheleuten gemeinsam, dabei aber anstatt des Ehemanns von der Alleinerbin zu erstellen und zu unterschreiben, d.h. an der Stelle des Ehemanns unterschreibt die Erbin. Wenn Ihr die Steuererklärung elektronisch einreicht, ist keine Unterschrift nötig, aber der "Transporteur" der Steuererklärung muss sich intern von den Eheleuten erlauben lassen die Datenübermittlung so vorzunehmen. Eventuelle Erstattungen sind vom Finanzamt in etwas komplizierter Art und Weise aufzuteilen, sinnvoll wäre das Finanzamt darauf hinzuweisen. Für Nachzahlungen seid Ihr Beide Gesamtschuldner, d.h. das Finanzamt kann von Jedem die volle Summe verlangen und Ihr müsst Euch intern einigen. Oder Ihr beantragt nach Ergehen des Bescheids Aufteilung der Steuerschuld.

    Alternativ kannst Du auch eine Einzelveranlagung von Ehegatten beantragen, dann ist die andere Seite auch verpflichtet eine Einzelveranlagungssteuererklärung einzureichen. Meist ist das steuerlich aber per Saldo ungünstiger.

    Einen Kommentar schreiben:

Lädt...
X