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Thema: Elterngeld

  1. #1
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    Hallo,

    beim Ausfüllen des Elster-Formulars drück ich ja aus Gründen der Motivation immer mal wieder den Berechnungsbutton. Dieses mal hat dieses Vorgehen mich eher demotiviert.

    Also, meine Frau studiert und wir haben am 03.01.2007 ein Kind bekommen, für das meine Frau Elterngeld in Höhe des Mindestsatzes von 300€ erhalten hat.

    Wenn ich diese Elterngeld jetzt in der Anlage N bei meiner Frau eingebe verringert sich der zu erwartende Rückzahlungsbetrag ordentlich. (Ein Monat Elterngeld ist dann futsch.)

    Sollten wir in diesem Jahr eventuell eine getrennte Veranlagung vornehmen?

    Vielleicht geht es jemandem ja ähnlich und kann mir helfen.

    Jetzt schon mal Danke.

    [ 22. März 2008, 13:28: Beitrag editiert von: buzmic ]
    buzmic

  2. #2
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    Hallo bucmic,

    wenn das Elterngeld die einzigen Einkünfte der Frau sind kommt bei einer getrennten Veranlagung sicher eine Nachzahlung heraus! Das Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt und führt deshalb zu einer entsprechenden Steuer.

    Gruß

  3. #3
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    Hallo OrsonWelles,
    danke erst mal für die prompte Antwort. Muss dann wohl schlucken dass ein Monat Elterngeld einfach futsch ist. Na so ganz im sinne des Erfinders ist dies wohl nicht.
    Grüßle buzmic
    buzmic

  4. #4
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    Hallo bucmic,
    doch das ist schon im Sinne des Erfinders, leider! Es könnte jetzt eine lange Diskussion kommen warum 'Lohnersatzleistungen' bei der Steuerberechnung berücksichtigt wird. Es geht auch kein Monat Elterngeld drauf, sondern die Steuererstattung für das Beschäftigungsverhältnis ist geringer. Unterm Strich gehüpft wie gesprungen.
    Frohe Ostern

  5. #5
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    Fakt ist, dass das Elterngeld im § 32b EStG genannt ist und somit dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Das bisherige Erziehungsgeld unterliegt jedoch nicht dem Progressionsvorbehalt, es war steuerlich nicht zu berücksichtigen.

    Ein Herr von einem Lohnsteuerhilfeverein beabsichtigt, dagegen zu klagen, dass der Mindest-Elterngeldbetrag dem Progressionsvorbehalt unterliegt. Er möchte den Mindestbetrag (den auch jeder erhält, der bisher keine Einkünfte hatte) gerne wie das bisherige Erziehungsgeld angesehen haben. Ob er da schon was eingeleitet hat, ist fraglich.

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