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Thema: Andere außergewöhnliche Belastungen

  1. #1
    peegee1410
    Gast

    Cool Andere außergewöhnliche Belastungen

    Servus,
    nach Studium der vorhandenen Foreninhalte blieb meine Frage doch noch unbeantwortet.
    Hier isch se also:
    Durch die Behinderung meines dritten Sohnes und den damit verbundenen Therapiekosten erreiche ich locker die Zumutbarkeitsgrenze (2% der Einkünfte).
    Also versuche ich Kosten für Medikamente einzureichen.
    Nun klärt mich der FA-Mitarbeiter auf, dass das nur für ärztlich verordnete Medikamente gilt. Kaufe ich im Freiverkauf ein nicht rezeptpflichtiges Medikament kann ich es nicht absetzen - schreibt mein Doc ein Privatrezept dafür würde es anerkannt.
    Wie ist das nun wirklich?
    Danke

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    533

    Standard AW: Andere außergewöhnliche Belastungen

    Tatsächlich ist es wohl so, dass nur verschreibungspflichtige Medikamente anerkannt werden. Es heißt aber, das auch nicht verschreibungspflichtige manchmal anerkannt werden. Das hängt möglicherweise vom Bearbeiter und vom Medikament ab. Viele davon sind ja Allerwelts-Medikamwente wie Aspirin u.a.

    Mein Vorschlag: Für ein für Ihren Sohn oft gekauftes freies Medikament würde ich mir mal ein Rezept beschaffen und das als Nachweis für die Notwendigkeit der Nachkäufe vorlegen. Vielleicht hilft's.

    Gruß Bolletax

  3. #3
    peegee1410
    Gast

    Lächeln AW: Andere außergewöhnliche Belastungen

    Danke für die superschnelle Antwort und den Tip mit dem Rezept.
    Der Hinweis auf die Abhängigkeit vom Bearbeiter trifft übrigens voll zu. Das Problem habe ich erst, seit unsere Gemeinde einem anderen Finanzamt zugeordnet wurde. Vorher ging das problemlos mit der Einstellung "Sie haben ja wirklich genug andere Probleme, da feilschen wir nicht um ein paar Euro".
    Jetzt ist das schon etwas bürokratischer/unpersönlicher. Da scheint aber trotzdem ein gehöriger Entscheidungsspielraum zu existieren.
    Danke nochmals

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    5.429

    Standard AW: Andere außergewöhnliche Belastungen

    Eigentlich nicht. Der neue Bearbeiter hat sich nur so verhalten, wie es gesetzlich vorgesehen ist. Freuen Sie sich darüber, dass Sie in den Vorjahren zu viel bekommen haben, aber erwarten Sie leider nicht, dass daraus Gewohnheit wird :-)
    Schönen Gruß

    Picard777

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