Zitat Zitat von sebn Beitrag anzeigen
wenn nicht auf Gerechtigkeit, dann worauf bitte?

@ FIGUL,

Danke für den Tipp, den mir auch jeder im Bekanntenkreis gibt. Es wäre jedoch für alle vorteilhafter, für mich sowie für sonstige Steuerzahler dieser Republik, einen Einspruch auf einen eindeutigen Fehler in der Auslegung der Steuererklärung durch das Finanzamt zu begründen. Ich hake das Thema auch gerne für mich ab, insofern der Bescheid nach gültigem Recht "richtig" ist. Für ein paar Euro dem FA Beschäftigungstheraphie aufzuerlegen, ist nicht im meinem Sinne. Soviel Fairness sollte möglich sein.
Falls die erste Frage nicht rhetorisch gemeint ist, muss das Einkommensteuerrecht im Wesentlichen Verfassungsgemäß sein, was im Rahmen des Gleichheitsgrundsatzes nach ständiger Rechtsprechung des BVerfG eine Ausrichtung an der Leistungsfähigkeit verlangt. Von Gerechtigkeit ist nicht die Rede, sonst müsste man ein ganz großes Fass aufmachen (und z.B. Fragen, ob es gerecht ist, dass jemand, der direkt neben seiner Arbeitstelle wohnt und keinerlei Werbungskosten hat, genauso 1000€ WK abgezogen kriegt wie jemand, der dies Kosten tatsächlich hat, bis zu der Frage, ob es gerecht ist, dass Gutverdiener für ihre Kinder Steuervorteile durch Kinderfreibetrag und Kinderbetreuungskosten haben, während Eltern, die gerade mal den Grundfreibetrag haben, jenseits des Kindergelds von ihren betreuten Kindern steuerlich keinen Vorteil haben).

Für Erfolgsaussichten bzgl. eines Einspruch musst du einen Steuerberater fragen, das hat mit Elster nichts zu tun.