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Thema: Umsatzsteuervoranmeldung für Geschäfte mit Drittstaaten und Kunden mit NATO Statut

  1. #1
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    Frage Umsatzsteuervoranmeldung für Geschäfte mit Drittstaaten und Kunden mit NATO Statut

    Hallo allerseits,

    ich hätte gerne eine Überprüfung ob ich alles richtig verstanden habe zur richtigen Umsatzsteuervoranmeldung für Geschäfte mit Drittstaaten und Kunden mit NATO Statut in Deutschland.

    Folgender Sachverhalt:

    Mein Kunde ist ein US amerikanisches Unternehmen, die den Service oder Produkte für die US Armee in Deutschland und Europa erledigen / aufkaufen / anbieten.
    Das US amerikanische Unternehmen hat seinen Sitz nur in den USA und keine Niederlassung in Deutschland oder Europa.
    Deren Kunden (die US Armee) hat ihren Sitz in Kasernen (und hat das NATO Statut, also MwSt befreit).
    Die US Armee ist auch ein Kunde von mir, dem ich direkt Produkte und Dienstleistungen verkaufe.
    Ich bin Wiederverkäufer, und kaufe Produkte und Dienstleistungen in Europa die ich dann entweder direkt der US Armee oder meinen US amerikanischen Kunden (der es dann der US Armee verkauft) anbiete.

    Jetzt zu den möglichen Konstellationen:

    Ich kaufe Produkte aus Deutschland – Berechne es und liefere es direkt der US Armee:
    Vorsteuer vom Kauf im KZ 66 geltend machen – Umsatz Steuerfrei in KZ 43 angeben (mit Abwicklungsschein NATO Statut)

    Ich kaufe Produkte aus Deutschland – Berechne es dem US amerikanischen Unternehmen, liefere es aber direkt der US Armee in der Kaserne:
    Vorsteuer vom Kauf im KZ 66 geltend machen – Umsatz Steuerfrei in KZ 43 angeben (da meine Rechnung an das US amerikanische Unternehmen geht)


    Ich kaufe Produkte aus dem Europäischen Ausland – Berechne es und liefere es direkt der US Armee:
    Einkauf Netto im KZ 89 (+ Steuer) eintragen und in KZ 61 die errechnete Steuer angeben – Umsatz Steuerfrei in KZ 43 angeben (mit Abwicklungsschein NATO Statut)

    Ich kaufe Produkte aus dem Europäischen Ausland – Berechne es dem US amerikanischen Unternehmen, liefere es aber direkt der US Armee in der Kaserne:
    Einkauf Netto im KZ 89 (+ Steuer) eintragen und in KZ 61 die errechnete Steuer angeben – Umsatz Steuerfrei in KZ 43 angeben (da meine Rechnung an das US amerikanische Unternehmen geht)

    Wenn das obengenannte richtig ist, habe ich jetzt die Frage wie es in entsprechenden Konstellationen, aber nicht bei Warenverkauf sondern bei Dienstleistungen der Fall ist (ich glaube das wird anders gehandhabt)?

    2 Beispiele hierzu:

    Ich mache eine Netzwerkinstallation in der Kaserne in Deutschland und berechne direkt an der US Armee
    Oder:
    Ich mache eine Netzwerkinstallation in der Kaserne in der EU Ausland und berechne an das US amerikanische Unternehmen

    Und ein anderes Beispiel (ich glaube hier gilt auch was anderes, da es eine Telekommunikationsdienstleistung ist):
    Ich habe eine Internet Leitung + Telefonie beantragt an einem deutschen Provider, der installiert die Leitung in der Kaserne in Deutschland bei der US Armee und meine Rechnung dafür sende ich an das US amerikanische Unternehmen
    Oder:
    Ich habe eine Internet Leitung + Telefonie beantragt an einem belgischen Provider, der installiert die Leitung in der Kaserne in Belgien bei der US Armee und meine Rechnung dafür sende ich an das US amerikanische Unternehmen

    Gibt es bei diesen 2 Arten von Dienstleistungen etwas zu beachten oder ist hier auch die Elster Umsatzvoranmeldung wie wenn es Produkte wären?

    Es gibt da auch nämlich die sonstige nicht steuerbare Umsätze (Leistungsort im Drittlandsgebiet also nicht im Inland und nicht in der EU), die in Zeile 42 zu melden sind, würde das für irgendeine der Sachverhalte zutreffen?


    Vielleicht kann jemand diese Fragen beantworten.

    Vielen Dank im Voraus!

    Fedsales

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Umsatzsteuervoranmeldung für Geschäfte mit Drittstaaten und Kunden mit NATO Statu

    Hallo Fedsales,

    der § 4 Nr. 7 UStG sagt ja einiges dazu ->das wäre vielleicht eine Frage für den Steuerberater oder dein zuständiger Sachbearbeiter im Finanzamt in der Umsatzsteuer-Voranmeldestelle hat manchmal mehr Spezialwissen.

    Tschüß

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