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Thema: Anlage UR und ZM bei Kleinunternehmerregelung

  1. #51
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    Standard AW: Anlage UR und ZM bei Kleinunternehmerregelung

    Im Endeffekt gelten auch für die Sonderfälle von §18 Abs. 4a UStG die Grenzen für den Voranmeldungszeitraum. Also wären die meisten mit US-Signal eigentlich von der Abgabe von Voranmeldungen befreit. Ich meine, rein rechnerisch müsste man ja mehr als 1.000,- Euro Steuer haben. Also Einkäufe von netto etwa 5.300,- Euro im EU-Ausland. Beim Kleinunternehmer nicht unmöglich, aber eher selten. Wie gesagt, eigentlich könnte das Amt so jemanden auch befreien und dann kommt halt nur eine Jahreserklärung. Eigentlich...

    Die Regelung, dass man befreit werden kann, ist halt eine KANN-Regelung. Und bei entsprechenden Gründen verbleibt es halt bei der grunsätzlichen Zahlungsweise. Und die ist vierteljährlich. Das kann und darf das Amt.
    Wir sind analoge Spieler... in einer digitalen Welt.

  2. #52
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    Standard AW: Anlage UR und ZM bei Kleinunternehmerregelung

    Ich bin gerade dabei die EÜR auszufüllen. Da meine Werbeprovisionen von Amazon netto ausbezahlt werden und Amazon dank Reverse-Charge auch die Umsatzsteuer abführt frage ich mich, ob ich das auch dementsprechend in der EÜR angeben muss.

    In Zeile 12 der Gewinnermittlung steht, "davon nicht steuerbare Umsätze sowie Umsätze nach § 19 Abs. 3 Satz 1 Nr 1 und 2 UStG". Ich vermute mal, dass hier die Einnahmen von Amazon reingehören, weil in der Ausfüllhilfe folgendes zu Zeile 12 steht:

    "[...] Außerdem sind in dieser Zeile die Betriebseinnahmen einzutragen, für die der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer nach § 13b UStG schuldet."

    Somit müsste ich meine Einnahmen in Zeile 11 und 12 eintragen, sofern ich das richtig verstehe. Habe ja außer den Provisionen keine anderen Einnahmen.



    Und weiß jemand von euch, wie sich das mit der 10 Tage Regelung bei Kleinunternehmer verhält? Amazon zahlt immer zwei Monate später die Provisionen aus, also Oktoberprovisonen bekommt man Ende Dezember ausbezahlt. Nun ist es allerdings so, dass das manchmal paar Tage dauert und in den nächsten Monat rutscht. Ich habe konkreten Fall:

    Die Werbekosten für Oktober 17 habe ich laut Amazon am 31.12.17 ausbezahlt bekommen. Am 02.01.18 war allerdings erst das Geld auf meinem Konto. Zählt die Einnahmen da noch in das Jahr 2017 rein oder nicht? Es gilt ja generell das Zu- und Abflussprinzip.

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