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Thema: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

  1. #1
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    Frage Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Hallo ich bin junger Assistentzarzt Steruerklasse 1.
    Der Chef bekommt ein Privatliquidation -Anteil bei manche Patienten. Wir haben ein Teil davon am Ende des Jahres auch bekommen (ca 350 euro).
    Wie und wo (Anlage und Zeile) im Elster Formular muss ich das eintragen? Ich dachte Anlage S aber Zeile?

    zusätzlich: ich vermiete mein Parkplatz , muss ich das in die Steuer eingeben und wenn ja an welche Anlage.
    DAnke sehr.

  2. #2
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Anlage S, Zeile 4 müsste eigentlich schon passen. Wenn man das genau wissen will, dann muss man die zugrundeliegende Vereinbarung im Anstellungsvertrag kennen.

    ich vermiete mein Parkplatz , muss ich das in die Steuer eingeben und wenn ja an welche Anlage.
    Wenn dabei etwas übrig bleibt, ist der Überschuss in der Anlage V zu erklären. Am einfachsten geht das in Zeile 32, denn wen man es in Zeile 16 erklärt, müssen weitere Angaben gemacht werden.
    Freundliche Grüße
    Charlie24

    Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

  3. #3
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Zitat Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Anlage S, Zeile 4 müsste eigentlich schon passen. Wenn man das genau wissen will, dann muss man die zugrundeliegende Vereinbarung im Anstellungsvertrag kennen.



    Wenn dabei etwas übrig bleibt, ist der Überschuss in der Anlage V zu erklären. Am einfachsten geht das in Zeile 32, denn wen man es in Zeile 16 erklärt, müssen weitere Angaben gemacht werden.
    Hallo. Du bis mein Held danke! nur zur Sicherheit

    P-Liquidation: Danke Z 4 sollte doch passen. Muss ich auf der Seite 2 auch was eintragen ? eigentlich nicht oder ? Es besteht kein vrtrag ich habenur ein NAchricht bekommen udn das Geld in meinem Bank.

    PArkplatz: WAs meinst Du mit übrich bleiben? wenn ich mein PArkplatz teuer untervermiete als ich es eigentlich mieten?
    Zb
    ich bezahle 25 Euro pro monat. und ich miete es weiter 30 euro. muss ich 30 euro oder 5 Euro eingeben?Danke mehrmals und freues neues.

  4. #4
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Zitat Zitat von veteriarian Beitrag anzeigen
    WAs meinst Du mit übrich bleiben?
    Warum vermietest Du denn?

  5. #5
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Hallo,

    >>>Anlage S, Zeile 4 müsste eigentlich schon passen.

    Warum Anlage S? Er ist doch nicht selbstständig, sondern angestellt.


    >>>ich bezahle 25 Euro pro monat. und ich miete es weiter 30 euro.

    Dann trägst du 5 Euro ein.
    Eigentlich werden Einnahmen und Ausgaben zwar komplett und getrennt erfasst (Werbungskosten auf der Rückseite der Anlage V). Da das aber mehr für richtige Vermietungen gedacht ist reicht imho in den Randfällen die Angabe des Gewinns (ähnlich bei Untervermietung von Zimmern u.s.w.).

    Stefan

  6. #6
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Warum Anlage S? Er ist doch nicht selbstständig, sondern angestellt.
    Diese Einkünfte erzielt er aber nach Angabe nicht aufgrund seines Arbeitsvertrages.
    Freundliche Grüße
    Charlie24

    Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

  7. #7
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Hallo,

    >>>Diese Einkünfte erzielt er aber nach Angabe nicht aufgrund seines Arbeitsvertrages.

    Achso, wenn der Arbeitgeber mal freiwillig mehr Lohn zahlt dann muss das auch nicht ordentlich abgerechnet werden (insbesondere mit Sozialversicherung). [war natürlich ironisch gemeint]

    Ob es im Vertrag steht oder nicht ist doch völlig unerheblich, entscheidend ist, dass der Anteil an der Privatliquidation (was immer das genau ist und auf welcher Rechtsgrundlage das beruht) direkt durch die Beschäftigung veranlasst wurde, und das ist hier doch eindeutig der Fall.

    Wenn überhaupt dann könnten es Sonstige Einkünfte sein (Anlage SO), aber sicher keine freiberuflichen (eben weil er nicht selbstständig ist).

    Vergleichbar ist das beispielsweise mit Preisgeldern die an Mitarbeiter weitergeleitet werden.

    Stefan

  8. #8
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Achso, wenn der Arbeitgeber mal freiwillig mehr Lohn zahlt dann muss das auch nicht ordentlich abgerechnet werden
    Er kriegt die Honoranteile m. E. nicht von seinem Arbeitgeber! Der Chefarzt, dem er sicher hin und wieder assistiert, beteiligt die anderen Ärzte an seinen Einnahmen aus der Behandlung von Privatpatienten.

    Er ist auch nicht Angestellter des Chefarztes. Mir ist bekannt, dass es solche Honorarpools an Kliniken gibt. Abgerechnet wird die Behandlung durch den Chefarzt, der auch den Löwenanteil bekommt.

    Ein Teil der Einnahmen wird an die Oberärzte und Assistenzärzte verteilt, wobei ein Oberarzt wesentlich mehr erhält als ein Assistenzarzt.

    Als gelegentlich kann man die Tätigkeit meiner Meinung nach nicht bezeichnen, da fließt jedes Jahr Geld.
    Freundliche Grüße
    Charlie24

    Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

  9. #9
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    Standard AW: Arzt in Uniklinik (angestellter) - Privatliquidation Hilfe

    Hallo,

    >>> Mir ist bekannt, dass es solche Honorarpools an Kliniken gibt. Abgerechnet wird die Behandlung durch den Chefarzt, der auch den Löwenanteil bekommt.

    Dann würde ich das mit Trinkgeldern gleichsetzen, und auch die sind steuerpflichtig wenn sie nicht direkt zugehen sondern über einen Pool verteilt werden.


    >>>Er kriegt die Honoranteile m. E. nicht von seinem Arbeitgeber!

    Von wem denn sonst? Von dem Chefarzt (privat - weil er so großzügig ist)?


    Ich tue mich jedenfalls schwer damit, dass ein Angestellter eine Anlage S abgegeben soll.

    Stefan

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