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Thema: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

  1. #1
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    Standard Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    In der Steuerberechnung des Programms Elster wird das zu versteuernde Einkommen berechnet und ausgewiesen.
    Soweit so gut. Das zu versteuernde Einkommen nach dem Splittingtarif wird hier jedoch generell niedriger angesetzt.

    Fakt ist dass das FA ausschließlich das zu versteuernde Einkommen für den Bescheid berücksichtigt.

    Problembeschreibung:
    in der Steuerberechnung des Programms Elster wird
    das zu versteuernde Einkommen mit bspw. € 21.569
    ausgewiesen.
    Zu versteuern nach dem Splittingtarif sind dann € 13.280
    Ergebnis keine Nachzahlung bzw. Vergütung

    FA Bescheid Nachzahlung € 524

    Was läuft hier falsch

  2. #2
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Zitat Zitat von Kalleluegde Beitrag anzeigen
    In der Steuerberechnung des Programms Elster wird das zu versteuernde Einkommen berechnet und ausgewiesen.
    Soweit so gut. Das zu versteuernde Einkommen nach dem Splittingtarif wird hier jedoch generell niedriger angesetzt.

    Fakt ist dass das FA ausschließlich das zu versteuernde Einkommen für den Bescheid berücksichtigt.

    Problembeschreibung:
    in der Steuerberechnung des Programms Elster wird
    das zu versteuernde Einkommen mit bspw. € 21.569
    ausgewiesen.
    Zu versteuern nach dem Splittingtarif sind dann € 13.280
    Ergebnis keine Nachzahlung bzw. Vergütung

    FA Bescheid Nachzahlung € 524

    Was läuft hier falsch
    Hallo,

    zvE 21569
    Warum soll dann 13280 stehen?
    Welches Jahr? welche Version von EF.
    Vergleiche doch die Berechhnung mit dem Bescheid

    Gruß FIGUL

  3. #3
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Die genannten Zahlen sind leider nicht nachvollziehbar.

    Ein Dauerbrenner hinsichtlich einer abweichenden festgesetzten Steuer sind aber Lohnersatzleistungen welche in der Einkommensteuererklärung nicht angegeben wurden und vom FA entsprechend der vorliegenden Daten angesetzt wurden.
    Mit freundlichen Grüßen

    Beamtenschweiß
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    In der Anlage Vorsorgeaufwand - Zeile 11 (ab 2016) muss bei Arbeitnehmern, Rentnern und Beamten mit JA geantwortet werden.

    Bei den Werbungskosten gibt es keine Pauschalen außer den in § 9a EStG genannten.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Hallo,

    >>>In der Steuerberechnung des Programms Elster wird das zu versteuernde Einkommen berechnet und ausgewiesen.
    Soweit so gut. Das zu versteuernde Einkommen nach dem Splittingtarif wird hier jedoch generell niedriger angesetzt.

    Mir fällt spontan kein einfacher Fall ein wo das so sein könnte.
    Wenn dann muss es ja was Einkommenminderndes sein, und noch dazu etwas das das Finanzamt nicht anerkannt hat.

    Negative Lohnersatzleistungen?
    Oder gab es vielleicht eine Abfindung die Elster mit Fünftelungsregelung gerechnet hat, das Finanzamt aber nicht?

    Zu guter Letzt: Was steht denn im Bescheid unter Erläuterungen? Eine Abweichung von den erklärten Daten muss dort erklärt werden.

    Stefan

  5. #5
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Zitat Zitat von FIGUL Beitrag anzeigen
    Hallo,

    zvE 21569
    Warum soll dann 13280 stehen?
    Welches Jahr? welche Version von EF.
    Vergleiche doch die Berechhnung mit dem Bescheid

    Gruß FIGUL
    hier der Auszug aus meine Elster-Steueberechnung für 2018

    Einkommen / zu versteuerndes Einkommen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21.569
    Berechnung der Einkommensteuer
    zu versteuern nach dem Splittingtarif . . . . . . . . 13.280 . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    zu versteuern nach
    § 34 Abs. 1 EStG . . . . . . . . . . . . . . . . . 8.289 . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    tarifliche Einkommensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    ab
    Ermäßigung für Einkünfte aus Gewerbebetrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    festzusetzende Einkommensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    Berechnung der Kirchensteuer

    festzusetzende Einkommensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    davon 9 v.H. evangelische Kirchensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,00
    Berechnung des Solidaritätszuschlags

    festzusetzende Einkommensteuer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    Bemessungsgrundlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0
    davon 5,5 v.H. Solidaritätszuschlag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 0,00
    Restbetrag für 2018
    Steuerbelastung
    Ihre Einkommensteuerbelastung ( 0,00 €) bezogen auf das
    zu versteuernde Einkommen ( 21.569 €) beträgt 0,00 %.
    Dabei wurde bereits vorher für die Berechnung Ihres zu versteuernden Einkommens der
    Gesamtbetrag der Einkünfte ( 26.739 €) um abziehbare Aufwendungen
    (z. B. Vorsorgeaufwendungen u. a.) in Höhe von insgesamt 5.170 € gemindert

    Der Bescheid des FA geht ebenfalls von einem zu versteuernden Einkommen von 21.569
    bei Zusammenveranlagung Eheleute aus. Und hier heißt es = zu versteuern nach dem
    Splittingtarif 21.569 = festzusetzende Einkommensteuer 524

    ES BLEIBT DIE FRAGE - WARUM GEHT DIE STEUERBERECHNUNG DES
    ELSTER PG VON EINEM VERMINDERTEN SPLITTINGBETRAG AUS???

  6. #6
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    weil du einen Teil deines Einkommens als ermäßigte Besteuerung eingegeben hast (z. B. Abfindung) und das FA hat das, warum auch immer nicht anerkannt, sondern voll besteuert.

  7. #7
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Weil Dein zu versteuerndes Einkommen 21.569 € beträgt, dass sich -in Deiner Version- aufteilt in ganz normal dem Splittingtarif unterliegenden 13.280 € und weiteren nach § 34 EStG ermäßigt besteuerten 8.289 €. Der ermäßigt besteuerte Betrag ist in der Regel eine Abfindung oder eine Lohnzahlung für mehrere Jahre, kann aber in selteneren Fällen auch bei Rentenzahlungen etc. vorkommen.
    Schönen Gruß

    Picard777

  8. #8
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Zitat Zitat von Picard777 Beitrag anzeigen
    Weil Dein zu versteuerndes Einkommen 21.569 € beträgt, dass sich -in Deiner Version- aufteilt in ganz normal dem Splittingtarif unterliegenden 13.280 € und weiteren nach § 34 EStG ermäßigt besteuerten 8.289 €. Der ermäßigt besteuerte Betrag ist in der Regel eine Abfindung oder eine Lohnzahlung für mehrere Jahre, kann aber in selteneren Fällen auch bei Rentenzahlungen etc. vorkommen.
    nun, dass ist nicht meine Version, das sich das zu versteuernde Einkommen wie zuvor beschrieben aufteilt

    Einkünfte aus Gewerbetrieb PVAnlage
    Einkünfte aus selbständiger Arbeit Übungsleiter
    Einkünfte aus Vermietunt u. V. Haus
    sonstige Einkünfte Renten

    abzüglich Sonderausgaben KV u. PV

    ergeben das zu versteuernde Einkommen von 21.569

    darin sind keine ermäßigt besteuerte Beträge oder Abfindungen etc enthalten.

    Warum in der Elstersteuerberechnung hierfür 13.280 nach dem Splittingtarif abzurechnen sind, bleibt mir weiterhin unerklärlich.

  9. #9
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Hallo,

    >>>Warum in der Elstersteuerberechnung hierfür 13.280 nach dem Splittingtarif abzurechnen sind, bleibt mir weiterhin unerklärlich.

    Na weil du die Differenz irgendwo eingegeben hast, vermutlich falsch (weil das Finanzamt dem nicht gefolgt ist).

    Tipps wonach du suchen musst wurden ja schon gegeben, mehr können wir hier nicht tun.

    Stefan
    Geändert von reckoner (27.06.2019 um 10:21 Uhr)

  10. #10
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    Standard AW: Steuerberechnung im PG fehlerhaft

    Mein Tipp ist dass in der Anlage R ein Eintrag zu Rentennachzahlungen für mehrere Jahre (Zeile 10) oder Angaben zur Abfindung einer Kleinbetragsrente (Zeile 36) gemacht wurden, welche vom FA nach den vorliegenden Rentenbezugsmitteilungen nicht berücksichtigt wurden.
    Mit freundlichen Grüßen

    Beamtenschweiß
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    Bei den Werbungskosten gibt es keine Pauschalen außer den in § 9a EStG genannten.

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