PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ehemann verstorben



Mana
04.06.2017, 11:47
Hallo liebe Forengemeinde,

mein Ehemann ist verstorben. Bisher wurden wir immer gemeinsam veranlagt. Er als Rentner und ich als Arbeitnehmer. Jetzt habe ich gehört dass für
das Sterbejahr eine Einkommensteuererklärung für meinen verstorbenen Mann abgegeben werden muss. Kann ich die Einkommensteuererklärung wie bisher machen, mit
der Angabe der beiden Steuerpflichtigen obwohl mein Mann verstorben ist? In dem Fall würde die Steuererklärung nur um ein weiteres Formular R (meine Witwenrente) ergänzt werden müssen. Wenn es so nicht richtig ist, wie dann?

LG Mana

holzgoe
04.06.2017, 11:51
Hallo Mana,

das geht so, dass sogenannte Gnadensplitting findet Anwendung.

Tschüß

L. E. Fant
04.06.2017, 11:58
für das Sterbejahr

Ihr wart ja da noch verheiratet. Also ist auch eine gemeinsame Steuererklärung abzugeben.

Auch für das darauf folgende Jahr gibt es noch die Splittingtabelle für Dich.

Mana
04.06.2017, 12:04
Hallo Holzgoe,

vielen Dank für die Antwort. Das mit dem Gnadensplitting ist mir bekannt. Ich kann hiervon leider nicht ableiten, wie ich mit der Einkommensteuerklärung zu verfahren habe.

LG Mana

- - - Aktualisiert - - -


Ihr wart ja da noch verheiratet. Also ist auch eine gemeinsame Steuererklärung abzugeben.

Auch für das darauf folgende Jahr gibt es noch die Splittingtabelle für Dich.

Ok, danke für die Antwort. Und auf Seite 1 des Mantelbogens werden wir beide als Steuerpflichtige eingetragen?

LG Mana

L. E. Fant
04.06.2017, 12:29
Und auf Seite 1 des Mantelbogens werden wir beide als Steuerpflichtige eingetragen?

Ja. Am Besten mit dem Zusatz verst. am tt.mm.jjjj

Charlie24
04.06.2017, 12:39
Und auf Seite 1 des Mantelbogens werden wir beide als Steuerpflichtige eingetragen?

Ja, wie bisher! Du kannst hinter den Vornamen deines verstorbenen Ehemanns noch das Sterbedatum angeben, wenn der Platz dafür reicht, also: Vorname, verst. TT.MM.16
So mache ich das immer.

Wenn du nicht Alleinerbin bist, sondern noch weitere Erben vorhanden sind, solltest du dir von diesen vorsorglich eine Vollmacht erteilen lassen.

Da war ich jetzt wieder viel zu langsam!

Mana
04.06.2017, 13:25
Ja, danke für den Hinweis mit den Vollmachten. Da hätte ich nicht dran gedacht.

Da hier bereits darauf hingewiesen wurde möchte ich noch eine Frage zum Folgejahr stellen, in dem das sogenannte Gnadensplitting gilt.

Wie muss ich die Einkommensteuererklärung dann erstellen, damit das "Gnadensplitting" nicht vergessen wird.

Danke schon mal für weitere Antworten!

LG

Charlie24
04.06.2017, 13:29
Du musst nur in Zeile 15 des Hauptvordrucks bei Familienstand das Sterbedatum unter verwitwet seit dem angeben, mehr ist nicht zu tun.

Mana
04.06.2017, 13:33
Vielen Dank für die Antwort! Man mag es kaum glauben, dass hier in Deutschland eine so einfache Lösung möglich ist.

LG Mana

Picard777
05.06.2017, 18:55
Ich würde aber trotzdem dann beim Bescheid einen genauen Blick darauf werfen, ob da tatsächlich der Splittingtarif angewandt wurde. Da es für die Einzelveranlagung eine neue Steuernummer geben wird und das Sterbedatum eher manuell berücksichtigt wird, gerät das ggf. versehentlich mal beim Bearbeiter aus dem Blick. Also wenn da plötzlich eine größere Nachzahlung vermeintlich rauskommt, tief durchatmen, prüfen, schnell anrufen.

Rufes
08.09.2017, 21:42
Guten Abend zusammen,

ich greife den Thread auf um nicht noch mehr zu eröffnen.
Ich brauche Hilfe.
Ich mache für meine Mutter und meinen Vater die Steuererklärung von 2016.
Meine Mutter arbeitet noch als Krankenschwester. Mein Vater ist anfang Februar 2016 verstorben hat aber für 2 Monate demnach ncoh rente im Jahr 2016 bekommen. Also hat meine Mutter damals das Sterbevierteljahr Geld bekommen, ab Juni dann die Witwenrente und einen Witwenanteil von der Zentralenversorgungskasse (ZVK) da mein Vater auch im Krankenhaus gearbeitet hat.
Die Frage:

- Die 2 Monate Rente ansich welche mein Vater bekommen hat weiß ich ja einzutragen aber wie ist es mit der Witwenrente?
- Und wie is das mit dem Witwenanteil der ZVK? Ja ich weiß ich muss für meine Mutter auch den Bogen R anlegen aber wie dann weiter??? Zähl ich das einfach alles zusammen mit der Witwenrente?
- Wie trage ich das Sterbevierteljahr ein?
- Trage ich nur die Rente abzüglich des Freibetrages ein oder voll? Ich mein das Amt hat die Daten ja eh und wirds dann rausstreichen.

Bitte um Hilfe. Bin grad am WE dran das zu machen :)
Danke für die Hilfe vorab.

Gruß Rufes

L. E. Fant
08.09.2017, 22:12
Trage ich nur die Rente abzüglich des Freibetrages ein oder voll? Ich mein das Amt hat die Daten ja eh und wirds dann rausstreichen.

Es ist einzutragen was im Formular abgefragt wird. Was steht denn auf den Bescheinigungen der Versicherungen?

Welche Software verwendest Du?

holzgoe
08.09.2017, 22:26
[QUOTE=Rufes;234216]

.......Trage ich nur die Rente abzüglich des Freibetrages ein oder voll? Ich mein das Amt hat die Daten ja eh und wirds dann rausstreichen.
.........
/QUOTE]

Hallo Rufes,
nimm am besten die Bescheinigungen der RV und trage es in die Anlage R entsprechend ein.

Tschüß

Charlie24
08.09.2017, 22:39
Trage ich nur die Rente abzüglich des Freibetrages ein oder voll? Ich mein das Amt hat die Daten ja eh und wirds dann rausstreichen.

Ohne die Bescheinigung über die übermittelten Daten ist das gar nicht so einfach, da auch der Rentenbeginn zu berücksichtigen ist!

Entweder du richtest dir für deine Mutter den Belegabruf in Mein ELSTER ein oder du forderst die an die Finanzverwaltung übermittelten Daten beim Rentenversicherungsträger unter Hinterbliebenenrenten an

Das musst du nur einmal machen. Den Link habe ich dir hier hinterlegt:

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

Die ZVK-Rente musst du getrennt eintragen. Darüber müsste deine Mutter aber eine Bescheinigung erhalten haben. Auch hier hilft dir aber notfalls der Belegabruf!

Um den Belegabruf nutzen zu können, musst du dich in Mein ELSTER registrieren und den Belegabruf dort beantragen: https://www.elster.de/eportal/start

Rufes
08.09.2017, 23:05
Es ist einzutragen was im Formular abgefragt wird. Was steht denn auf den Bescheinigungen der Versicherungen?

Welche Software verwendest Du?

Sorry, das Elster Programm also nicht die Online Version.

Ja also eine Bescheinigung über die Rente von meinem Dad habe ich und eingetragen habe ich das auch erstmal so. Heißt wie ich die Rente von meinem Dad reinklopf weiß ich in etwa, das mit dem Freibetrag krieg ich evtl. auch noch hin.
Das mit der Witwenrente und den Witwenanteil der ZVK is das größere Übel.
Ich habe auch Belege für die Höhe der Witwenrente und wo ich das eintragen muss und für die ZVK (hier aber nicht wo man das eintragen muss). Aber wenn ich die Witwenrente eintrage, kann ich in das gleiche Feld ja nicht den Witwenanteil der ZVK eintragen also MUSS das logischerweise ja woanders reinkommen...aber wo ?:-I

Und das mit dem Sterbevierteljahr ? kp *Landunter*

Sorry wenn ich doofe Fragen stelle aber checks langsam garnicht mehr
Danke für die HIlfe !

Gruß

L. E. Fant
08.09.2017, 23:49
das Elster Programm

Welches? ElsterFormular?

Hast Du den Button Hinzufügen schon mal entdeckt? Damit kann man auch mehrere gleichartige Renten eintragen.

Was ist ein Sterbevierteljahr?

Rufes
09.09.2017, 09:58
Welches? ElsterFormular?

Hast Du den Button Hinzufügen schon mal entdeckt? Damit kann man auch mehrere gleichartige Renten eintragen.

Was ist ein Sterbevierteljahr?

Ahm naja das Elster Programm halt zum runterladen :-P Gibts da mehrere?? Oo
Ja hab ich, das würde auch gehn aber die KV und PV Anteile davon müssen ja alles in ein Feld. Oder denk ich geradr ganz falsch?

Sterbevierteljahr nennt sich wenn der Partner gestorben ist und der Hinterbliebene bekommt dann für die folgenden 3 Monate noch die Rente des Verstorbenen aber auf einmal in Vorrauszahlung überwiesen. Das ist dafür halt auch das der Hinterbliebene Beerdigung usw. zahlen kann. Die Witwenrente hatbdann erst nach dem 3 Monaten begonnen.

Gruß

Mana
09.09.2017, 11:41
Guten Abend zusammen,

ich greife den Thread auf um nicht noch mehr zu eröffnen.
Ich brauche Hilfe.
Ich mache für meine Mutter und meinen Vater die Steuererklärung von 2016.
Meine Mutter arbeitet noch als Krankenschwester. Mein Vater ist anfang Februar 2016 verstorben hat aber für 2 Monate demnach ncoh rente im Jahr 2016 bekommen. Also hat meine Mutter damals das Sterbevierteljahr Geld bekommen, ab Juni dann die Witwenrente und einen Witwenanteil von der Zentralenversorgungskasse (ZVK) da mein Vater auch im Krankenhaus gearbeitet hat.
Die Frage:

- Die 2 Monate Rente ansich welche mein Vater bekommen hat weiß ich ja einzutragen aber wie ist es mit der Witwenrente?
- Und wie is das mit dem Witwenanteil der ZVK? Ja ich weiß ich muss für meine Mutter auch den Bogen R anlegen aber wie dann weiter??? Zähl ich das einfach alles zusammen mit der Witwenrente?
- Wie trage ich das Sterbevierteljahr ein?
- Trage ich nur die Rente abzüglich des Freibetrages ein oder voll? Ich mein das Amt hat die Daten ja eh und wirds dann rausstreichen.

Bitte um Hilfe. Bin grad am WE dran das zu machen :)
Danke für die Hilfe vorab.

Gruß Rufes


Hallo Rufes,

als ehemalige Threaderstellerin schiebe ich mich mal dazwischen.

Ich werde es so machen:

Von der Deutschen Rentenversicherung werde ich Anfang 2018 Bescheigungen, sowohl für meinen verstorbenen Mann als auch für mich (wegen der Witwenrente)anfordern, was an Renteleistungen erbracht wurde. Für jede der beiden Nachweise werde ich eine Anlage R erstellen, in die ich die angegebenen Beträge eintrage. Anhand dieser Belege sieht man dann, ob das Sterbevierteljahr der Rente des Verstorbenen oder der Witwenrente zugeschlagen wird.

Eine Zusatzrente (Betriebsrente) beziehe ich auch. Für diese Betriebsrente gibt es üblicherweise eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung. Ich denke ich muss dann für meinen verstorbenen Mann die Anlage N ausfüllen und für mich 2x die Anlage N - einmal für Arbeitseinkommen und einmal für die Betriebsrente.

Schöne Grüße

Charlie24
09.09.2017, 12:11
Bevor hier gänzlich Verwirrung entsteht:

1. Das Sterbevierteljahr gehört natürlich zur Hinterbliebenenrente!
Der Antrag auf Ausstellung der Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt muss nur einmal gestellt werden, da muss man auch nicht bis 2018 warten.

2. Wer eine Betriebsrente direkt von einem ehemaligen Arbeitgeber bezieht, fügt ggf. eine 2. Lohnsteuerbescheinigung hinzu, nicht jedoch eine 2. Anlage N!

3. Renten einer ZVK sind in der Anlage R zu erklären. Der Eintrag wird durch die auf der Leistungsbescheinigung angegebene Nummer bestimmt!
Eine Leibrente laut Nr. 4 der Leistungsmitteilung z. B ist in Zeile 40 einzutragen.

Mana
09.09.2017, 13:05
Bevor hier gänzlich Verwirrung entsteht:

1. Das Sterbevierteljahr gehört natürlich zur Hinterbliebenenrente!
Der Antrag auf Ausstellung der Rentenbezugsmitteilung zur Vorlage beim Finanzamt muss nur einmal gestellt werden, da muss man auch nicht bis 2018 warten.

2. Wer eine Betriebsrente direkt von einem ehemaligen Arbeitgeber bezieht, fügt ggf. eine 2. Lohnsteuerbescheinigung hinzu, nicht jedoch eine 2. Anlage N!

3. Renten einer ZVK sind in der Anlage R zu erklären. Der Eintrag wird durch die auf der Leistungsbescheinigung angegebene Nummer bestimmt!
Eine Leibrente laut Nr. 4 der Leistungsmitteilung z. B ist in Zeile 40 einzutragen.


Vielen Dank für die Info, wo das Sterbevierteljahr zugehört.

Von dem Steuerberater meines Arbeitgebers habe ich die Info dass ich eine 2. Anlage N für die Betriebsrente abgeben muss. Die Betriebsrente wird wie ein zweites Arbeitsverhältnis gewertet und die Betriebsrente wird nach Steuerklasse 6 versteuert.

Das scheint mir auch nachvollziehbar. Ohne Anlage N bliebe ja die gezahlte Steuer unberücksichtigt.

Schöne Grüße

Charlie24
09.09.2017, 13:17
Von dem Steuerberater meines Arbeitgebers habe ich die Info dass ich eine 2. Anlage N für die Betriebsrente abgeben muss.

Das habe ich doch schon erklärt: Es ist eine 2. Lohnsteuerbescheinigung hinzuzufügen, nicht jedoch eine 2. Anlage N!

Bei ElsterFormular z. B. können der Anlage N bis zu 99 Lohnsteuerbescheinigungen hinzugefügt werden, eine 2. Anlage N für den gleichen Arbeitnehmer lässt sich jedoch nicht hinzufügen.

hudgd
14.09.2017, 11:44
Ich finde den Titel von dem Thema verstörend.

holzgoe
14.09.2017, 11:54
Hallo hudgd,

wie sollte man es denn dann bezeichnen ?

Tschüß

Charlie24
14.09.2017, 12:25
Ich finde den Titel von dem Thema verstörend.

Ich finde den Titel durchaus aussagekräftig, außerdem wurde der Titel von der TE so vorgegeben.

hudgd
14.09.2017, 12:39
Da ist ein Mensch verstorben und ihr habt nix besseres zu tun, als über Steuern zu reden. Typisch Beamte.

holzgoe
14.09.2017, 12:50
Hallo hudgd,

wie kommst du drauf, dass hier nur Beamte oder überhaupt Beamte unterwegs sind ?

Hier sind Anwender unterwegs, die anderen Anwendern freiwillig helfen.
Und der TE hat das Problem angesprochen -> wie muss die Steuererklärung erstellt werden usw.....

Tschüß

Beamtenschweiß
14.09.2017, 13:28
Kann man diesen Troll hudgd nicht mal sperren?
52 Beiträge und nix als heiße Luft.

Rufes
14.09.2017, 13:30
Da ist ein Mensch verstorben und ihr habt nix besseres zu tun, als über Steuern zu reden. Typisch Beamte.


Tut mir leid das es dich stört das der Ehemann der TE und mein Vater verstorben sind und wir uns nunmal mit der jeweiligen Steuererklärung beschäftigen müssen. Glaub mir, ich würd auch lieber mit ihm ein Bier trinken gehn. Ich bin kein Beamter. Für mich ist deine Meinung verstörend -.-

L. E. Fant
14.09.2017, 16:45
Glaub mir, ich würd auch lieber mit ihm ein Bier trinken gehn.

Ich geh mit :p

hudgd
15.09.2017, 09:32
So wie der muffige Beamtenschweiß schreibt, kann er nur ein Beamter sein.

holzgoe
15.09.2017, 09:42
Hallo hudgd,

ich halte es für gefährlich aus einem Nickname auf die Person abzustellen.

Tschüß

stiller
15.09.2017, 20:08
So wie der muffige Beamtenschweiß schreibt, kann er nur ein Beamter sein.

Ignoriermodus on, @hudgd!