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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Umzugskosten Werbungskosten Berechnung des Zeitgewinns



rapotomaster
12.07.2017, 11:29
Hallo liebe Mitglieder,

ich habe kürzlich dieses Forum entdeckt und dies wird mein erster Beitrag!

Ich habe gelesen, dass man gewisse Kosten eines Umzugs als Werbungskosten angeben kann, wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind (http://www.finanztip.de/umzugskosten/).
Ich bin mir nicht sicher, ob der Faktor "Zeitersparnis" bei mir zutreffend ist. Zur Berechnung wird empfohlen, den Durchschnittswert von Routenplanern heranzuziehen. Das habe ich getan, bin mir nun aber nicht sicher.
Berechnungen laut Google Maps bei der Nutzung eines privaten PKW:
Alter Wohnsitz <-> Arbeitsstätte: Minimum 60min täglich, Maximum 110min täglich
Neuer Wohnsitz <-> Arbeitsstätte: Minimum 28min täglich, Maximum 40min täglich.
Zeitersparnis: Minimum 32min, Maximum 70min.

Berechnungen laut Google Maps bei der Nutzung des ÖPNV:
Alter Wohnsitz <-> Arbeitsstätte: 102min täglich
Neuer Wohnsitz <-> Arbeitsstätte: kein ÖPNV Anschluss vorhanden. Nur PKW -> 28min Minimum und 40min Maximum
Bei meinen bisherigen Steuererklärungen habe ich wegen der Kilometerpauschale immer den PKW für den Weg zur Arbeit angegeben.

Um die Umzugskosten als Werbungskosten anrechnen zu können, brauche ich 60min Zeitersparnis. Aber Womit rechnet das Finanzamt? Mit den Minimum- oder den Maximum-Werten? Oder sollte man das Mittel aus Min/Max eranziehen? Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass die Minimum-Werte zu optimistisch sind. Ich liege in der Regel bei 90min täglich.

Ich bin mal gespannt...

Charlie24
12.07.2017, 11:41
Bei meinen bisherigen Steuererklärungen habe ich wegen der Kilometerpauschale immer den PKW für den Weg zur Arbeit angegeben.

Das wirst du ja sicher auch zukünftig so machen!

Wie dein/e Sachbearbeiter/in die Zeitersparnis einschätzt bzw, berechnet, können wir dir nicht sagen. Zunächst musst du schlüssig darlegen, dass du dir mindestens eine Stunde täglich einsparst.

XaverWdg
12.07.2017, 15:52
Ab und für sich kann man eine positive (das heißt vorteilhaft für den eigenen Fall) Sachverhaltsschilderung abgeben,
die aber nicht gänzlich an den Haaren herbeigezogen ist.
Der/die Sachbearbeiter/in akzeptiert das oder akzeptiert das nicht.

Angeblich werden Sachverhaltsschilderungen von Steuerberatern/innen eher akzeptiert (habe ich persönlich keine Erfahrungen damit).