Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

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  • FIGUL
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    Ich hatte in dem Jahr 5000€ Brutto erhalten.
    Davon habe rund 2000€ Werbungskosten angemeldet.
    Hinzu kommt der 4500€ Verlustvortrag - dieser spielt hier wohl gar keine Rolle mehr? :S
    Hallo,

    dann müssten nach A.R. noch 1500.- für 2018 vorgetragen werden.

    Gruß FIGUL

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Dann hättest du allerdings einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte von 1.500 € noch in das nächste Jahr mitnehmen können, es sei denn, deine 2.000 € Werbungskosten wurden nicht anerkannt.
    Hallo,

    dann wäre immer noch ein Verlustvortrag von 500.-

    Gruß FIGUL

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  • Charlie24
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    Ich hatte in dem Jahr 5000€ Brutto erhalten.
    Davon habe rund 2000€ Werbungskosten angemeldet.
    Hinzu kommt der 4500€ Verlustvortrag - dieser spielt hier wohl gar keine Rolle mehr? :S
    Dann hättest du allerdings einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte von 1.500 € noch in das nächste Jahr mitnehmen können, es sei denn, deine 2.000 € Werbungskosten wurden nicht anerkannt.

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  • nighmare
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von multi Beitrag anzeigen
    Wenn der Verlustvortrag hinterher weg ist, waren die Einkünfte hoch genug.
    Beispiel: wer im Jahr 8000€ Einkünfte hat, zahlt keinen Cent Einkommensteuer. Trotzdem wird ein Verlustvortrag von 4500€ mit den Einkünften verrechnet, so dass Einkünfte von 3500€ übrig bleiben. Steuerlicher Effekt: keiner.
    Ich hatte in dem Jahr 5000€ Brutto erhalten.
    Davon habe rund 2000€ Werbungskosten angemeldet.
    Hinzu kommt der 4500€ Verlustvortrag - dieser spielt hier wohl gar keine Rolle mehr? :S

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  • multi
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    Was wenn die positiven Einkünfte noch gar nicht so hoch waren, um den ganzen Verlustvortrag "einzulösen"?
    Wenn der Verlustvortrag hinterher weg ist, waren die Einkünfte hoch genug.
    Beispiel: wer im Jahr 8000€ Einkünfte hat, zahlt keinen Cent Einkommensteuer. Trotzdem wird ein Verlustvortrag von 4500€ mit den Einkünften verrechnet, so dass Einkünfte von 3500€ übrig bleiben. Steuerlicher Effekt: keiner.

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  • L. E. Fant
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    Was wenn die positiven Einkünfte noch gar nicht so hoch waren, um den ganzen Verlustvortrag "einzulösen"?
    Wie gesagt, mit Elster hat das nichts zu tun. Obwohl Deine Fragen hier im Forum natürlich schon hundertmal beantwortet worden sind. Aber wenn der Verlustvortrag höher ist als Deine Einkünfte, dann wird natürlich noch ein Rest vorgetragen.

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  • nighmare
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von FIGUL Beitrag anzeigen
    Hallo,

    du hast es erkannt der Verlustvortrag ist verpufft.
    Hättest du im Januar 2017 begonnen zu arbeiten, wäre nichts verpufft.Ist leider so.

    Gruß FIGUL
    Das ist jetzt nicht wahr, oder? Wieso kann man es sich denn nicht aussuchen, in welchem Jahr man die Kosten "einlöst"?

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  • multi
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    können die Verlustvorträge über mehrer Jahre "eingelöst" werden?
    Der Verlustvortrag wird verrechnet, sobald positive Einkünfte vorhanden sind, solange, bis er alle ist. Dabei ist egal, ob sich ein steuerlicher Vorteil ergibt. Es gibt keine Möglichkeit, den Verlustvortrag nur teilweise mit den Einkünften zu verrechnen.

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  • nighmare
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von L. E. Fant Beitrag anzeigen
    Natürlich wird der Verlustvortrag angerechnet, sobald positive Einkünfte da sind. Egal ob Elster oder nicht!
    Was wenn die positiven Einkünfte noch gar nicht so hoch waren, um den ganzen Verlustvortrag "einzulösen"?
    Man kann ja auch nicht mehr an Steuer zurück bekommen, als man eingezahlt hat. Vor allem wie schon erwähnt sind die Werbungskosten durch die Fahrkosten sehr hoch ausgefallen.

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  • FIGUL
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von nighmare Beitrag anzeigen
    Hallo Charlie24,

    können die Verlustvorträge über mehrer Jahre "eingelöst" werden?

    Ich habe es ähnlich wie der Thread-Ersteller mit meinem Studium gemacht und eine Summe von ca. 4500€ an Verlustvorträgen anerkannt bekommen.
    Im November 2016 habe ich angefangen zu arbeiten und habe somit im ersten Berufsjahr kaum Steuern eingezahlt.
    Durch einen langen Arbeitsweg sind auch meine Werbungskosten sehr hoch ausgefallen, sodass der Verlustvortrag gar nicht mehr in Gewicht fallen konnte.

    Der Betrag in Höhe von 4500€ wurde beim 2016er Bescheid natürlich automatisch in die Bilanz miteinbezogen, dies bewirkte jedoch keine Änderung an dem Betrag der rückgezahlten Steuern.
    Diesen Betrag hätte ich allein durch die Werbungskosten/Fahrtkosten auch bekommen (wurde auch so in ELster angezeigt).
    Der Betrag in Höhe von 4500€ resultierend aus den Verlustvorträgen wurde jedoch in 2016 gleich auf 0€ gesetzt, sodass der Betrag komplett weg ist und ich jetzt überhaupt nicht verstehe, wozu ich den Verlustvortrag überhaupt gemacht habe. Ist am Ende eh nix bei rumgekommen.

    Wäre für eine Antwort sehr dankbar.
    Hallo,

    du hast es erkannt der Verlustvortrag ist verpufft.
    Hättest du im Januar 2017 begonnen zu arbeiten, wäre nichts verpufft.Ist leider so.

    Gruß FIGUL

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  • L. E. Fant
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Natürlich wird der Verlustvortrag angerechnet, sobald positive Einkünfte da sind. Egal ob Elster oder nicht!

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  • nighmare
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Eigentlich musst du gar nichts machen, selbst Zeile 80 muss nicht zwingend, darf aber natürlich angekreuzt werden! Das Finanzamt verrechnet den Verlustvortrag von Amts wegen mit deinen positiven Einkünften im Jahr 2017.

    Du kannst natürlich das Formular Zusätzliche Angaben für die Steuerberechnung ausfüllen. Dann siehst du in der Vorausberechnung, wie sich der angesammelte Verlustvortrag steuerlich auswirkt.
    Hallo Charlie24,

    können die Verlustvorträge über mehrer Jahre "eingelöst" werden?

    Ich habe es ähnlich wie der Thread-Ersteller mit meinem Studium gemacht und eine Summe von ca. 4500€ an Verlustvorträgen anerkannt bekommen.
    Im November 2016 habe ich angefangen zu arbeiten und habe somit im ersten Berufsjahr kaum Steuern eingezahlt.
    Durch einen langen Arbeitsweg sind auch meine Werbungskosten sehr hoch ausgefallen, sodass der Verlustvortrag gar nicht mehr in Gewicht fallen konnte.

    Der Betrag in Höhe von 4500€ wurde beim 2016er Bescheid natürlich automatisch in die Bilanz miteinbezogen, dies bewirkte jedoch keine Änderung an dem Betrag der rückgezahlten Steuern.
    Diesen Betrag hätte ich allein durch die Werbungskosten/Fahrtkosten auch bekommen (wurde auch so in ELster angezeigt).
    Der Betrag in Höhe von 4500€ resultierend aus den Verlustvorträgen wurde jedoch in 2016 gleich auf 0€ gesetzt, sodass der Betrag komplett weg ist und ich jetzt überhaupt nicht verstehe, wozu ich den Verlustvortrag überhaupt gemacht habe. Ist am Ende eh nix bei rumgekommen.

    Wäre für eine Antwort sehr dankbar.

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  • peter581
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Vielen lieben Dank!! :-)

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  • Charlie24
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Eigentlich musst du gar nichts machen, selbst Zeile 80 muss nicht zwingend, darf aber natürlich angekreuzt werden! Das Finanzamt verrechnet den Verlustvortrag von Amts wegen mit deinen positiven Einkünften im Jahr 2017.

    Du kannst natürlich das Formular Zusätzliche Angaben für die Steuerberechnung ausfüllen. Dann siehst du in der Vorausberechnung, wie sich der angesammelte Verlustvortrag steuerlich auswirkt.

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  • peter581
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Sooo, hab es jetzt geprüft.
    Man möge mir meine eigene Unkenntnis verzeihen, ich habe tatsächlich für jedes Jahr einen extra Bescheid, jedesmal ordentlich aufsummiert vom letzten Mal. Insgesamt Stand 2016 bei rund 5600 Euro.
    Das mit dem Verlustvortrag hat also funktioniert.

    Bleibt also doch nur meine Frage, wie ich das dann beim nächsten Mal korrekt "einlöse". Ist zwar noch ein Weilchen hin, aber bitte helft mir trotzdem jetzt schon mal, dass ich da nix falsch mache, vielen Dank! :-)
    ...sicherlich nicht noch mal "Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrages" ankreuzen, wohl eher bei ca. Zeile 80 auf dem Hauptvordruck "Es wurde ein verbleibender Verlustvortrag..."?

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  • peter581
    antwortet
    AW: Verlustvortrag für mehrere Jahre richtig anwenden

    Na gut dass ich gefragt habe ;-)
    ...wo ich die Semesterbeiträge eingetragen habe: das werde ich überprüfen, ich vermute aber fast mal, als Ausbildungskosten...
    Ich melde mich heute abend noch mal und weiß es dann genauer - bitte danach noch mal helfen, vielen Dank! :-)

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