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Verlustvortrag als Student - kein Bescheid/ Fehler beim Finanzamt?

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    Verlustvortrag als Student - kein Bescheid/ Fehler beim Finanzamt?

    Hallo,

    ich habe eine Frage zum Verlustvortrag als Student. Und zwar habe ich 2016 rückwirkend meine Steuer für meinen Bachelor (2009-2011), meinen Master (2012-2014) und mein angefangenes Statt***amen (ab 2014) eingereicht. Für meinen Bachelor = Erststudium wurde mir nichts anerkannt und ich habe dies schriftlich mitgeteilt bekommen.
    Nun ist mir aufgefallen das ich nie einen gesonderten Bescheid bekommen habe zur Feststellung des Verlustvortrags. Ich habe damals ein Steuerseminar besucht und extra darauf geachtet ab dem Master alles als möglichst korrekt einzugeben und auch den Haken zum Verlustvortrag nicht zu vergessen. Nun habe ich auf meinem Bescheid "unbeschränkt abziehbare Sonderausgaben" stehen, welche dann zu einem negativen Einkommen führen. Recherchen haben nun ergeben ich hab damit aber keinen Verlustvortrag. Ist das richtig?

    Habe ich etwas falsch eingetragen oder wurde da vom Finanzamt mein Zweitstudium nicht korrekt erkannt? Oder stimmt alles? Kann ich nachträglich noch etwas ändern/verbessern bzw. irgendwo einsehen wie hoch mein Verlustvortrag ist?

    Vielen vielen Dank, falls mir jemand helfen kann. Ich google seit Stunden und such mir Inos zusammen, aber so richtig klar ist mir das alles nicht geworden.

    #2
    Nur negative Gesamtbeträge der Einkünfte sind verlustvortragsfähig, negative zu versteuernde Einkommen sind irrelevant. Ob das Finanzamt für 2012-2014 etwas falsch gemacht hat oder eine Abweichung im Bescheid erläutert hat oder ob das -falls falsch- noch änderbar ist, sagt Dir Dein steuerlicher Berater.
    Schönen Gruß

    Picard777

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      #3
      Danke für die schnelle Antwort. Dann muss ich wohl darauf hoffen am Montag jemanden in der aktuellen Situation im Finanzamt zu erreichen.
      Es war eigentlich alles als Werbungskosten deklariert, damit es zählt. Davon wird jedoch nirgends was auf meinen Bescheiden erwähnt. Hab ganz blauäugig gedacht wennn das Finanzamt so ausführlich Infos will und man das sorgfältig ausfüllt, dann passt der Bescheid den man Ende bekommt auf jeden Fall. Wäre schade, da sind dann mal eben 10.000€ Verlustvortrag weg.

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        #4
        Hätten sie Dir überhaupt etwas gebracht ? Wenn Du z.B. im ersten Verdienerjahr 10.000 € Arbeitslohn hast und ein paar Werbungskosten und Sonderausgaben, dürfte der Vortrag ggf. wirkungslos verbraucht sein, da die Steuer schon vorher 0 € betrug, der Verlustvortrag aber trotzdem vom Gesamtbetrag der Einkünfte abzuziehen wäre.
        Schönen Gruß

        Picard777

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          #5
          Ich hab Medizin studiert und dann wäre Verdienst im 1. Jahr als Assistenzarzt etwas höher als 10.000 € - daher geh ich davon aus es hätte mir schon was gebracht. Oder seh ich das falsch? Langsam bin ich einfach nur noch verwirrt was das alles angeht. Wollte das Geld gerne zur Tilgung meines Studienkredites haben, daher tuts schon weh.

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