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Steuererklärung 2017 / 2018 rückwirkende Erwerbsminderungsrente

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    Steuererklärung 2017 / 2018 rückwirkende Erwerbsminderungsrente

    Hallo zusammen,

    ich schreibe mal hier, in der Hoffnung das mir jemand weiterhelfen kann.

    Seit 2017 habe ich keine Steuererklärungen mehr gemacht, jetzt muss ich 2017, 2018 und 2019 machen.

    Jetzt zu meinem Problem, ich bin seit 24.01.2017 langzeiterkrankt,
    ich habe die 6-wöchige Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber und dann anschliessend Krankengeld für das Jahr 2017 bis 24.07.2018 erhalten,
    u.a. habe ich 2018 vom 22.02.2018-29.03.2028 Übergangsgeld erhalten,
    bis ich ausgesteuert wurde - Arbeitslosenbezug vom 25.07.2018 bis 31.10.2018 erhalten.

    Mit dem Rentenbescheid vom 15.10.2018 wurde mir rückwirkend eine Erwerbsminderungsrente bewilligt (Antragstellung 11.09.2017),
    rückwirkende Rente beginnt am 01.09.2017-31.01.2020

    Die Ämter haben für die Jahre 2017 und 2018 untereinander verrechnet was sie bekommen,
    und einen kleinen Betrag der Nachzahlung / Zuschuss habe ich erhalten.

    (Unklar ist mir auch warum ich von der Krankenkasse im Jahr 2019 angeschrieben wurde und von mir eine Rückforderung gefordert wurde,
    da ich vom 01.09.2017 - 24.07.2018 freiwillig versichert war.)

    Ich verstehe nicht, wie trage ich das jetzt ein. Die Rentenversicherung hat für alle Jahre 2017, 2018 und 2019 Jahre ans Finanzamt gemeldet das ich Geld bekommen habe,
    aber hab ja nicht doppelt bekommen. Habe die Belege der Rentenversicherung vorliegen, auch die Belege der Ämter das verrechnet wurde.

    Meine Frage, trage ich jetzt für 2017 und 2018 nur das ein was ich tatsächlich bekommen habe?
    Und zwar Krankengeld, Übergangsgeld und Arbeitslosengeld, oder wie läuft das jetzt?
    Erstemalige Auszahlung Erwerbsminderungsrente ist im November 2018 erfolgt.

    Noch als Zusatzinfo, bin single und lebe in einer Eigentumswohnung und habe Lohnersatzleistungen vom Arbeitgeber wie Urlaubsabgelungszahlungen,
    und weitere Sonderzahlungen (Einkünfte). Ich habe noch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, diese BURente wird mir im November 2017 bewilligt,
    rückwirkend wurde mir eine BURente ausbezahlt und ich wurde beitragsfreigestellt und die bereits bezahlten Beiträge wurden mir rückerstattet.

    Bin für jeden Ratschlag sehr dankbar, denn das bereitet mir echt Kopfschmerzen.
    Ich habe die Steuererklärungen mal angefangen und habe für die Jahre sehr hohe Summen zum nachzahlen, was mich sehr versunsichert und Angst bereitet.
    Nicht das ich da hunderte Nachbezahlen muss an Steuer für Geld was ich ja nicht bekommen habe.


    Vielen lieben Dank im Voraus, für die Mühe mich zu unterstützen

    Indina

    #2
    Die gesetzliche Rente muss ab 01.09.2017 ganz normal als Leibrente versteuert werden. Beim Kranken- und Übergangsgeld unterliegt nur der nicht mit der

    Rentenversicherung verrechnete Rest dem Progressionsvorbehalt. Ein doppelter Ansatz der Leistungen ist damit ausgeschlossen. Da du die Abrechnungen

    über die verrechneten Beträge hast, kannst du das jeweils richtig erklären. Dass du nachzahlen musst, ist eigentlich logisch, von der Erwerbsminderungsrente

    wurden ja keine Steuern einbehalten.

    Wie die private BU-Rente steuerlich zu behandeln ist, habe ich jetzt nicht im Kopf. Vermutlich handelt es sich um eine abgekürzte Leibrente, aber das ist

    genauso Steuerrecht, wie auch deine anderen Fragen. Steuerrechtsfragen sind nicht Gegenstand dieses Forums, ich beantworte die auch nur, wenn es

    sich um einfache Sachverhalte handelt. Steuerberatung machen wir hier nämlich nicht, die wäre auch nicht erlaubt.
    Freundliche Grüße
    Charlie24

    Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

    Kommentar


      #3
      Charlie24

      Tut mir leid, ich habe aus Hilflosigkeit dieses Forum gewählt, mir war nicht bewusst, welche Themen hier genau behandelt werden.

      Vielen lieben Dank für diese Erklärung.



      Verständlich und dann doch unklar für mich.

      Zwar habe ich sämtliche Dokumente, habe da aber keine Übersicht mehr. Wenn ich meine wirklichen Zahlungseingänge auf dem Bankkonto einsehe und diese mit den Leistungsträgern versuche abzugleichen, komme ich auf diese Beträge nicht.

      Aufgrund der aktuellen Lage ist es sehr schwierig hier Hilfe und Unterstützung zu bekommen.

      Sollten sie weitere Hinweise haben, bin ich sehr dankbar.

      Grüße
      ​​​​​​​Indina

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