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Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

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    Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

    Hallo,

    ich sitze an meiner Lohnsteuererklärung und verzweifel langsam. Es geht um den Verlustvortrag aus 2010/2011/2012/(2013 - zum teil). In dieser Zeit befand ich mich in einem Vollzeitstudium. Vor dem Erststudium hatte ich bereits eine Ausbildung absolviert. Daher gehen ich davon aus, dass das Erststudium als Zweitausbildung angerechnet wird.

    Während meines Studiums hatte ich einen 400€ Job. Weiter hatte ich noch den Bafög-Höchstsatz erhalten. Ich hatte also ca. 1100€ "Einkommen" welches nicht steuerpflichtig ist. Da ich nicht mehr zuhause Wohnte, gingen natürlich noch einige Sachen davon ab, Wohnung, Telefon, Versicherungen, Essengeld ....

    Da ich Quittungen für Bücher, Essen (Mensa) oder Schreibmaterial .... nicht aufgehoben habe, kann ich nur die Aufwendungen der Hochschule belegen (Verwaltung, Semesterticket, Studienbeitrag). Oder gibt es einen Faktor für Verpflegung ?

    Mein Ansatz war, ich reiche nun die Lohnsteuererklärung für 2010 nach, für 2013 reiche ich meine "normale" Lohnsteuererklärung (Angestellter seit 2013) ein.
    Bei der Recherche nach dem Verlustvortrag hatte ich immer mal was gelesen, dass wenn mein "Einkommen" mehr ist als meine "Ausgaben" ist, kein Verlust vorliegt - logisch.
    Nur zählt als Einkommen auch der 400€ Job sowie das Bafög? Erfülle ich also die Vorgaben für einen Verlustvortrag?

    Danke für Eure Hilfe

    Gruß Nero

    #2
    AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

    Zitat von Nerospeed Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich sitze an meiner Lohnsteuererklärung und verzweifel langsam. Es geht um den Verlustvortrag aus 2010/2011/2012/(2013 - zum teil). In dieser Zeit befand ich mich in einem Vollzeitstudium. Vor dem Erststudium hatte ich bereits eine Ausbildung absolviert. Daher gehen ich davon aus, dass das Erststudium als Zweitausbildung angerechnet wird.

    Während meines Studiums hatte ich einen 400€ Job. Weiter hatte ich noch den Bafög-Höchstsatz erhalten. Ich hatte also ca. 1100€ "Einkommen" welches nicht steuerpflichtig ist. Da ich nicht mehr zuhause Wohnte, gingen natürlich noch einige Sachen davon ab, Wohnung, Telefon, Versicherungen, Essengeld ....

    Da ich Quittungen für Bücher, Essen (Mensa) oder Schreibmaterial .... nicht aufgehoben habe, kann ich nur die Aufwendungen der Hochschule belegen (Verwaltung, Semesterticket, Studienbeitrag). Oder gibt es einen Faktor für Verpflegung ?

    Mein Ansatz war, ich reiche nun die Lohnsteuererklärung für 2010 nach, für 2013 reiche ich meine "normale" Lohnsteuererklärung (Angestellter seit 2013) ein.
    Bei der Recherche nach dem Verlustvortrag hatte ich immer mal was gelesen, dass wenn mein "Einkommen" mehr ist als meine "Ausgaben" ist, kein Verlust vorliegt - logisch.
    Nur zählt als Einkommen auch der 400€ Job sowie das Bafög? Erfülle ich also die Vorgaben für einen Verlustvortrag?

    Danke für Eure Hilfe

    Gruß Nero
    Hallo,
    unabhängig ob der 400€ Job relevant ist.
    Kosten, die 2010 entstanden sind, sind Verlust(feststellbar) 2010.
    Nun kann ich nicht einfach mal ein paar Jahre aussetzen, weil ich den Verlust z. B. 2032 haben möchte!

    2010 - Verlustfeststellung 10000
    2011 - GdE 0
    2012 - Gde 1000 Verlust 9000
    2013 - GdE 1000 Verlust 8000
    2014 - Gde 1000 Verlust 7000
    2014 - GdE 8000 Verlust 0
    Gruss (S)stiller
    STEUERBESCHEIDE SIND NIE EIN MAILANHANG, VIRENGEFAHR!
    Bitte Fragen in das etwa zutreffende Unterforum stellen.
    ELSTER ELektronische STeuer ERklärung.
    Bitte prüfen Sie Ihre Software ständig auf Updates.
    Mein Elster (MEL) wird ab VZ 2020 das non plus ultra sein!
    Das BZST unterstützt auch das Elsterzertifikat, hat aber eigene Bereiche.
    Irren ist menschlich. Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer. (Dan Rather)

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      #3
      AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

      Hallo Stiller,

      vielen Dank für deine Antwort.

      Ich kann dieses jetzt er geltend machen, da ich die Jahre davor keine Steuererklärung eingereicht habe und erst jetzt über ein steuerpflichtiges Einkommen verfüge.

      Ich dachte man könnte für die Vorjahre eine Lohnsteuererklärung einreichen, halt mit dem Kreuz bei "Verlustvortrag".
      Für was steht GdE?

      "unabhängig ob der 400€ Job relevant ist."

      Für mich wäre es schon relevant zu wissen, ob ein 400€ Job sowie Bafög anzurechnen sind. Wenn nicht, würde ich diese nicht in der Steuererklärung aufnehmen.

      Danke,

      Gruß

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        #4
        AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

        @ Nerospeed

        GdE = Gesamtbetrag der Einkünfte

        Kommentar


          #5
          AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

          Steuerfreie Einkünfte haben auf den möglichen Verlustvortrag keine Auswirkung. Verrechnet wird nur mit positiven, steuerpflichtigen Einkünften.
          Mit freundlichen Grüßen

          Beamtenschweiß
          ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

          Bei den Werbungskosten gibt es keine Pauschalen außer den in § 9a EStG genannten.

          Kommentar


            #6
            AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

            Zitat von Beamtenschweiß Beitrag anzeigen
            Steuerfreie Einkünfte haben auf den möglichen Verlustvortrag keine Auswirkung. Verrechnet wird nur mit positiven, steuerpflichtigen Einkünften.
            Danke für Deine Auskunft, dann reiche ich alles ein und lasse das Finanzamt rechnen.

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              #7
              AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

              alles = Steuerklärungen 2010, 2011, 2012 ,2013: also für alle Jahre!

              Kommentar


                #8
                AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

                Zitat von Kloebi Beitrag anzeigen
                alles = Steuerklärungen 2010, 2011, 2012 ,2013: also für alle Jahre!
                Nein, ich denke ich werde 2010 / 2013, 2011 / 2014 einreichen. Somit kann der Verlustvortrag des einen Jahres immer mit einer aktuellen Erklärung errechnet werden.
                Oder wird der Gesamtbetrag auf die folgenden Jahre automatisch vom Finanzamt verrechnet?

                Gruß

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                  #9
                  AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

                  Hallo Nerospeed,

                  siehe 1.Beitrag von stiller und und Antwort Kloebi -> du musst schon durchweg von 2010 bis 2013 einreichen.

                  Tschüß

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                    #10
                    AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

                    ich verzweifle langsam mit diesen Studenten. Das sollen doch künftige Führungskräfte sein.

                    Es ist doch nicht so schwer und wurde von stiller gestern perfekt beschrieben.

                    Man kann kein Jahr aussetzen.

                    Kommentar


                      #11
                      AW: Ich verzweifel beim Verlustvortrag 2010

                      Super, alles klar und vielen Dank für die Hilfe. Das hat mich jetzt ein gutes Stück weiter gebracht.
                      @Kloebi nicht verzweifeln

                      Schönen Tag allen noch

                      Gruß

                      Kommentar

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