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EÜR 2019 Zeile 125 und 126

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  • Petten19
    antwortet
    Vielen Dank

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  • Charlie24
    antwortet
    Die Aufzeichnungspflicht für Einlagen und Entnahmen hat ja überhaupt keine Auswirkungen auf den Gewinn. Sie dient ausschließlich dazu, bei Geltendmachung

    von betrieblichen Schuldzinsen eine sog. Überentnahme zu erkennen. Bei Überentnahmen greift dann die Begrenzung des Schuldzinsenabzugs auf 2.050,00 €.

    Du musst den Gewinn nicht im Betriebsvermögen belassen, wozu soll das gut sein? Schau dir mal die Anlage SZ an, dann wird der Hintergrund vielleicht klarer.

    Die Anlage SZ müssen Einzelunternehmer ausfüllen und mit übermitteln, wenn mehr als 2.050,00 € Schuldzinsen geltend machen.

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  • Petten19
    antwortet
    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Wenn man keine getrennten Konten hat, was sich bei einem geringen Geschäftsumfang auch nicht lohnt, ist das im Detail immer etwas schwierig.

    Du kannst auch deinen gesamten Gewinn als Entnahme eintragen. Solange du keine Schuldzinsen von mehr als 2.050,00 € in Zeile 62 (ab 2019) der EÜR

    einträgst, interessiert sich niemand für deine Entnahmen oder für deine Einlagen. Zwingend eintragen muss man bei den Einlagen die Nutzung eines privaten KFZ,

    (Zeile 84), weil sonst die Plausi-Prüfung meckert.
    Vielen Dank - eine Rückfrage: Macht es inhaltlich (nicht: technisch) einen Unterschied, ob ich den gesamten Gewinn als Entnahme eintrage oder "0"? Ich frage deshalb, weil es sich in mir irgendwie sträubt, den Gewinn als Entnahme einzutragen. Denn ich habe ihn ja 1.) in der EÜR schon zuvor eingetragen, als Differenz von Einnahmen und Ausgaben. Und zudem müsste es doch dann eigentlich 2.), jetzt umgekehrt gedacht, so etwas wie eine implizite oder explizite "Pflicht" geben, den Gewinn "im Normalfall" als Betriebsvermögen auf einem wie auch immer verzinsten Konto anzulegen, wenn man sich dann jetzt dazu (steuer)erklären muss, dass man diesen besagten Gewinn zu irgend etwas anderen als zum Leben verwendet hat ...? Aber diese Pflicht gibt es ja nicht.

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  • Charlie24
    antwortet
    Wenn man keine getrennten Konten hat, was sich bei einem geringen Geschäftsumfang auch nicht lohnt, ist das im Detail immer etwas schwierig.

    Du kannst auch deinen gesamten Gewinn als Entnahme eintragen. Solange du keine Schuldzinsen von mehr als 2.050,00 € in Zeile 62 (ab 2019) der EÜR

    einträgst, interessiert sich niemand für deine Entnahmen oder für deine Einlagen. Zwingend eintragen muss man bei den Einlagen die Nutzung eines privaten KFZ,

    (Zeile 84), weil sonst die Plausi-Prüfung meckert.

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  • Petten19
    antwortet
    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Wenn du in der EÜR keine betrieblichen Schuldzinsen geltend machst, interessiert sich das Finanzamt nicht für deine Entnahmen.
    Das gilt auch für mich, weshalb ich da jetzt, nach Lektüre des Gesamt-Threads für Beschreibung (ja leider neuerdings auch Pflicht) "keine" und eben Wert "0" optieren würde, wenn ich die Expertenmeinung hier lese.

    Zu der Elster-Eingabehilfe "...Dazu zählen nicht nur die durch die private Nutzung betrieblicher Wirtschaftsgüter oder Leistungen entstandenen Entnahmen" würde ich mich dennoch um eine Antwort hierzu freuen: Bei mir ist es hier genau umgekehrt = Ich nutze, im Rahmen der freiberuflichen Kleinunternehmertätigkeit, mein *privates* Telefon/Internet ("Wirtschaftsgut") geringfügig auch betrieblich, in der *Rangfolge*. Verstehe ich es richtig, dass dieses Eingabehilfen-Bsp. somit auf mich nicht zutrifft, sprich , die Telefonie/I-Net-Nutzung dann keine "Entnahme" in diesem Sinne darstellt?

    Und etwas Grundsätzliches lässt mich noch rätseln: Ich verstehe diesen Komplex "Entnahme/Einlage vom Grundgedanken her so: Wenn ich z. B. Bargeld aus dem Betrieb für private Zwecke entnommen habe oder ich mir einen "Lohn" ausbezahlt habe (Bsp. Entnahme) oder - umgekehrt - etwas für den Betrieb von meinem privaten Geld bezahlt haben (dann Bsp. für Einlage).

    Stimmt das so? Falls ja ...

    Bloß: Als freiberuflicher Kleinunternehmer mit p.a.-Gewinn nach EÜR von knapp 3.600 Euro "zahle" ich mir daraus ja keinen "Lohn" aus, sondern dieser Gewinn IST mein Lohn, zur Gänze. Und natürlich "entnehme" ich diesem, genauso wie dem Netto-Arbeitslohn aus meiner Angestelltenarbeit, regelmäßig etwas, für alles, was mit "Leben" zu tun hat - etwa Speiseeis. Und da beides auf das gleiche Konto geht, kann ich doch beim besten Willen nicht sagen, ob ich das letzte Speiseeis nun aus dem Angestellten-Netto oder dem EÜR-Gewinn finanziert bzw. "entnommen" habe.

    Den gleichen "Untrennbarkeits-Error" habe ich bei den Einlagen: Wenn ich mir eine neue FritzBox kaufe für das zum größten Teil privat genutzte Onlinen, aber eben auch zu 4% fürs Freiberufliche - wie sollte ich dies dann bei "Einlagen" eintragen?

    Herzlichen Dank vorab ... :-) ... und bleiben Sie alle gesund
    Zuletzt geändert von Petten19; 10.04.2020, 14:52.

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  • FrauL
    antwortet
    Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
    Wenn du keine Schuldzinsen geltend gemacht hast, hat das keine Auswirkungen. Beiträge zu einer Krankenversicherung sind keine Betriebsausgaben,

    die haben in einer EÜR deshalb nichts verloren. Die Nutzung eines privaten Kfz für betriebliche Zwecke ist als Nutzungseinlage zu erklären.

    Wenn du mit deiner Gewinnermittlung überfordert bist, hilft nur der Gang zum Steuerberater. Steuerberatung ist im Forum nicht erlaubt.
    Vielen Dank, ich glaube ich muss wirklich Hilfe von einem Steuerberater holen. Danke nochmals.

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  • Charlie24
    antwortet
    Ach ja, noch eine Frage, und zwar, wenn ich bei den Zeilen 125 und 126 beide "0" eintrage, gibt es dann Nachteile für mich?
    Wenn du keine Schuldzinsen geltend gemacht hast, hat das keine Auswirkungen. Beiträge zu einer Krankenversicherung sind keine Betriebsausgaben,

    die haben in einer EÜR deshalb nichts verloren. Die Nutzung eines privaten Kfz für betriebliche Zwecke ist als Nutzungseinlage zu erklären.

    Wenn du mit deiner Gewinnermittlung überfordert bist, hilft nur der Gang zum Steuerberater. Steuerberatung ist im Forum nicht erlaubt.

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  • FrauL
    antwortet
    Noch dazu, ich habe vorhin alle Eingaben bei "Betriebsausgabe" 0 eingegeben, aber dann kommen noch mehr Fehlermeldung..... da habe ich gemerkt, dass ich total verloren bin.

    Ach ja, noch eine Frage, und zwar, wenn ich bei den Zeilen 125 und 126 beide "0" eintrage, gibt es dann Nachteile für mich?

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  • FrauL
    antwortet
    Zitat von Nutella Beitrag anzeigen
    Ich hatte heute das gleiche Problem und bin auf eure Einträge hier gestoßen.
    Die gleiche Steuererklärung für Kleinunternehmer mache ich nun seit 2014 und dieses Mal ist es das erste Mal, dass die Zeilen 125, 126 Pflichfelder sind. Auch ich habe irgendwann 0 Werte mit Bezeichnung "keine" eingetragen. Letztendlich habe ich es aber dann doch nicht abgeschickt, da ich zweifle, ob das korrekt ist. Genau genommen, wenn man doch Privat- und "Geschäftskonto" in Einem hat, sind doch Entnahmen auch die private Miete , Strom, Lebensmittel. All das, was vom Konto abgeht. Ziemlich übertrieben, das alles anzugeben. Oder überhaupt bei solch geringen Einnahmen zu erwarten, dass man ein Geschäftskonto hat... total umständlich..
    Aber in der Eingabe Hilfe neben den Zeilen 125 und 126 steht: "....., sondern auch die Geldentnahmen und einlagen (zB privat veranlasste Geldabhebung vom betrieblichen Konto oder Auszahlungen aus der Kasse)...." klingt als müsse man alle 10 Euro Beträge die man mal zum Einkaufen über das ganze Jahr abgehoben hat angeben (was zwangsläufig passiert, wenn man Privat - und Geschäftskonto als Eins hat)...
    Oder ich habe die Eingabehilfe und sämtliche Internetseiten, die ich seit 2 Stunden durchwälze falsch und überkompliziert interpretiert...
    Noch nie war die Steuererklärung so zeitaufwändig wie dieses Jahr
    ich habe das gleiche Problem. Ich war total verwirrt, warum ich das machen muss und habe alle Buchungen vom OnlineBanking als Entnahme dorthin kopiert. Das war so aufwendig... und bei dem Einlagen hatte ich nicht verstanden, worum es geht. Jetzt habe ich alles was ich bei Zeile 125 einkopiert hatte gelöscht... ja, das war über 40 Minuten Arbeit...

    Habe aber noch ein paar Fragen:
    1. Wenn ich tatsächlich das private Auto für meine freiberufliche Tätigkeit benutzt habe, soll ich also doch bei Betriebsausgabe angeben und nochmal als "Einlagen" Zeile 126?

    2. Wenn ich 2 Kontos habe, also ein Gemeinschaftskonto mit meinem Mann und ein anderes Konto, wie soll ich dann in die "Entnahme Zeile 125" eintragen? Und dort passiert eigentlich alles rund um den wöchentlichen Einkauf für die ganze Familie usw.

    3. Und die Arbeitslöhne, die ich aus dem normalen Arbeitsverhältnis neben der Kleinunternehmer-Tätigkeit erhalte, geht eigentlich auf das Gemeinschaftskonto, von dort geht auch die Einkommensteuer aus den Löhnen ab.

    4. Für die Zeiten, wo ich freiwillig bei der gesetzlichen Krankenkasse eingezahlt habe, zählen die Beiträge für die Krankenkasse auch als "Betriebsausgabe" unter "Ausgabe für eigenes Personal"? Oder wo kann ich diese überhaupt bei EÜR eintragen?

    Letztes Jahr war ich das erste Mal als Freiberufler unterwegs und hatte geringe Einnahmen, also natürlich unter 17.500,00€. Dachte das wäre nicht so schlimm gewesen wegen der Steuernachzahlung. Aber scheinbar ist es jetzt doch unvermeidbar... Ich weiß nicht ob ich jetzt einen Steuerberater aufsuchen soll... bin total überfordert. :´(

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  • japanworm
    antwortet
    Also ich bin auch total verwirrt. Ich trage jetzt auch jeweils "keine" und "0" ein.

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  • DaniSal
    antwortet
    Zitat von Nutella Beitrag anzeigen
    Ich hatte heute das gleiche Problem und bin auf eure Einträge hier gestoßen.
    Die gleiche Steuererklärung für Kleinunternehmer mache ich nun seit 2014 und dieses Mal ist es das erste Mal, dass die Zeilen 125, 126 Pflichfelder sind. Auch ich habe irgendwann 0 Werte mit Bezeichnung "keine" eingetragen. Letztendlich habe ich es aber dann doch nicht abgeschickt, da ich zweifle, ob das korrekt ist. Genau genommen, wenn man doch Privat- und "Geschäftskonto" in Einem hat, sind doch Entnahmen auch die private Miete , Strom, Lebensmittel. All das, was vom Konto abgeht. Ziemlich übertrieben, das alles anzugeben. Oder überhaupt bei solch geringen Einnahmen zu erwarten, dass man ein Geschäftskonto hat... total umständlich..
    Aber in der Eingabe Hilfe neben den Zeilen 125 und 126 steht: "....., sondern auch die Geldentnahmen und einlagen (zB privat veranlasste Geldabhebung vom betrieblichen Konto oder Auszahlungen aus der Kasse)...." klingt als müsse man alle 10 Euro Beträge die man mal zum Einkaufen über das ganze Jahr abgehoben hat angeben (was zwangsläufig passiert, wenn man Privat - und Geschäftskonto als Eins hat)...
    Oder ich habe die Eingabehilfe und sämtliche Internetseiten, die ich seit 2 Stunden durchwälze falsch und überkompliziert interpretiert...
    Noch nie war die Steuererklärung so zeitaufwändig wie dieses Jahr
    Hallöchen,
    mir geht es gerade so wie Nutella, und ich bin mir immer noch unsicher was ich nun in Entnahme und Einlagen eintragen soll.
    Ich lese mich hier mal noch weiter durch und hoffe, dass ich dann durchblicke....
    Aber es kommen so viele verschiedene Antworten.
    Von "0" eintragen bis hin zu Arbeitslohn....

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  • Charlie24
    antwortet
    Oder ich habe die Eingabehilfe und sämtliche Internetseiten, die ich seit 2 Stunden durchwälze falsch und überkompliziert interpretiert...
    Nein, das hast du nicht. Wenn dein Haupteinkommen aus Arbeitslohn besteht, hast du aber auch jede Menge Einlagen.

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  • Nutella
    antwortet
    Ich hatte heute das gleiche Problem und bin auf eure Einträge hier gestoßen.
    Die gleiche Steuererklärung für Kleinunternehmer mache ich nun seit 2014 und dieses Mal ist es das erste Mal, dass die Zeilen 125, 126 Pflichfelder sind. Auch ich habe irgendwann 0 Werte mit Bezeichnung "keine" eingetragen. Letztendlich habe ich es aber dann doch nicht abgeschickt, da ich zweifle, ob das korrekt ist. Genau genommen, wenn man doch Privat- und "Geschäftskonto" in Einem hat, sind doch Entnahmen auch die private Miete , Strom, Lebensmittel. All das, was vom Konto abgeht. Ziemlich übertrieben, das alles anzugeben. Oder überhaupt bei solch geringen Einnahmen zu erwarten, dass man ein Geschäftskonto hat... total umständlich..
    Aber in der Eingabe Hilfe neben den Zeilen 125 und 126 steht: "....., sondern auch die Geldentnahmen und einlagen (zB privat veranlasste Geldabhebung vom betrieblichen Konto oder Auszahlungen aus der Kasse)...." klingt als müsse man alle 10 Euro Beträge die man mal zum Einkaufen über das ganze Jahr abgehoben hat angeben (was zwangsläufig passiert, wenn man Privat - und Geschäftskonto als Eins hat)...
    Oder ich habe die Eingabehilfe und sämtliche Internetseiten, die ich seit 2 Stunden durchwälze falsch und überkompliziert interpretiert...
    Noch nie war die Steuererklärung so zeitaufwändig wie dieses Jahr

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  • Siggi
    antwortet
    Ich sitze gerade vor demselben Problem. Jetzt habe ich in beiden Zeilen jeweils "keine" und "0,00" eingetragen und es kamen keine Fehlermeldungen mehr. Eine erneute Plausibilitätsprüfung ergab: alles okay.

    Gruß Siggi

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  • Charlie24
    antwortet
    Ich habe mir das EÜR-Formular für 2019 jetzt näher angesehen. Die Zeilen 125 und 126 sind bei Einzelunternehmern inzwischen Pflichtfelder.

    Es muss deshalb immer ein Eintrag erfolgen, wobei zumeist auch Nullwerte akzeptiert werden.
    Bei Nutzung des eigenen PKWs für

    betriebliche Zwecke allerdings nicht, da muss bei den Einlagen mindestens der Wert aus Zeile 84 in der Zeile 126 stehen.

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