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    Erstellung/Übermittlung ebilanz direkt in MeinElster

    Wieso gibt es eigentlich kein Modul zur Erstellung/elektronischen Übermittlung der Bilanz, sondern muss man dazu entgeltpflichtig dritte Anbieter in Anspruch nehmen? Danke schön!

    #2
    Wahrscheinlich kommt es den Behörden zu teuer, für Betriebe, die meistens sowieso ihre eigene Software benutzen, extra was zu entwickeln.

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      #3
      Ich denke, wer als Einzelunternehmer oder Personengesellschaft freiillig bilanziert oder wegen Überschreiten der Grenzen bilanzieren muss, ist finanziell entweder ausreichend "auf Rosen gebetet" oder bedient sich sowieso eines Steuerberaters. Und wer eine Kapitalgesellschaft "betreibt" und dadurch auch noch eine Körperschaftsteuererklärung erstellen muss, hat meist auch einen Steuerberater.
      Schönen Gruß

      Picard777

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        #4
        Zitat von L. E. Fant Beitrag anzeigen
        Wahrscheinlich kommt es den Behörden zu teuer, für Betriebe, die meistens sowieso ihre eigene Software benutzen, extra was zu entwickeln.
        Da die E-Bilanz in aller Regel auf der Grundlage von Buchhaltungsprogrammen erstellt wird, beschränkt sich die kostenlose Vorarbeit der Finanzverwaltung auf

        die Bereitstellung der für die Übermittlung von E-Bilanzen benötigten Taxonomieversionen. Im Übrigen gibt es eine kostenlose Software, auf die auch auf den

        offiziellen Elster-Seiten ausdrücklich hingewiesen wird: https://www.myebilanz.de/000-was-ist-myebilanz.php
        Freundliche Grüße
        Charlie24

        Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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          #5
          Vielen Dank ringsum!

          "Myebilanz" hatte ich dort gefunden; die kostenfreie Basisversion ist aber absurd unkomfortabel bis praktisch nicht nutzbar (man muss an einer ini-Datei herumfrickeln, wobei man raten muss, welche Zeilen man editieren muss und wie die Syntax der maßgeblichen Zeilen ist). Ich habe dann ein anderes Programm gefunden und dafür bezahlt.

          Bei meiner GmbH, einer Holding, gibt es so wenige Geschäftsvorfälle, dass ich ohne Buchhaltungsprogramm arbeite. Das notwendige inhaltliche Verständnis habe ich bzw. kann es mir bei auftretenden Fragen aneignen. Die Einreichung der Steuererklärung - und diese umfasst heutzutage eine Bilanz etc. in elektronischer Form - sollte ohne externe Kosten möglich sein.

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            #6
            Es entstehen doch auch keine extremen Kosten. Ich verwende ein Buchhaltungsprogramm, dass jährliche Updatekosten von 60,00 € verursacht, die

            Erstanschaffung der Lizenz hat mich 100,00 € gekostet. Damit kann ich nicht nur E-Bilanzen übermitteln, sondern bei Bedarf auch eine EÜR oder

            Umsatzsteuervoranmeldungen und -erklärungen. Außerdem kann ich damit auch Anlagevermögen ordentlich verwalten und Rechnungen schreiben.

            Bei Myebilanz gibt es auch eine kostenpflichtige Version, die mir allerdings im Verhältnis zu den Kosten meines Buchhaltungsprogramms nicht unbedingt

            billig erscheint.

            Freundliche Grüße
            Charlie24

            Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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              #7
              Umgekehrt dürfte eher richtig sein: Die Finanzämter sind nicht verpflichtet kostenlose Steuererklärungsprogramme zur Verfügung zu stellen. Das ist auch -insbesondere bei steigendem Komfort- problematisch wegen der Konkurrenzsituation zu kommerziellen Anbietern. In vielen Bereichen gibt es kulanterweise ein solches Angebot, aber halt nicht überall. Oder anders ausgedrückt: Wer den Mehrwert will und glaubt die Vorteile einer Kapitalgesellschaft oder gar Holding in Anspruch nehmen zu müssen, muss in seine Überlegungen auch die Nachteile einbeziehen und nicht Rosinen picken.
              Schönen Gruß

              Picard777

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