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Zwangsgeld angedroht???

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    Zwangsgeld angedroht???

    Hallo da ich noch niemanden beim Finanzamt erreicht habe, möchte ich hier erst einmal meine Frage stellen. Mein Mann ist freiberuflich tätig und ich bin angestellt. Wir sind zusammen veranlagt.
    Für das Steuerjahr 2018 haben wir unsere Steuererklärung und die EÜR meines Mannes Ende Juli 2019 abgesendet. Ende August 2019 erhielten wir eine Erinnerung das die EÜR meines Mannes noch fehlt. In dieser Erinnerung war plötzlich eine Steuernummer aufgeführt die mein Mann für die EÜR benutzen sollte, die uns aber völlig unbekannt war. Ich habe mich dann telefonisch mit dem Finanzamt in Verbindung gesetzt und mitgeteilt dass wir die gemeinsame Einkommensteuererklärung und die EÜR wie bisher unter der gemeinsamen Steuernummer abgegeben haben. Die Dame schaute nach und sagte, ja alles da ich gebe es weiter. Der Steuerbescheid für 2018 kam dann auch ohne weitere Nachfragen.
    Für 2019 haben wir dann Anfang Juli 2020 abgegeben. Dabei haben wir die Einkommenssteuererklärung und die EÜR wie gewünscht mit jeweils getrennten Steuernummern abgesendet. Der Bescheid kam dann Ende September diesen Jahres.
    Jetzt haben wir aber auf einmal ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, die EÜR meines Mannes noch für 2018 abzugeben, weil sie nicht da wäre. Das dann noch unterstrichen mit einer Androhung von Zwangsgeld.
    Meine Frage ist, was ist da los? Wieso bekommen wir so ein Schreiben, 12 Monate nachdem wir den Steuerbescheid für 2018 schon erhalten haben. Der Steuerbescheid für 2019 ist auch schon da. Das Schreiben ist ohne Unterschrift und maschinell erstellt worden.

    #2
    Hallo,

    da bist du hier an der falschen Stelle.
    Das musst du mit deinem FA klären

    Gruß FIGUL

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      #3
      Danke. Dass Problem ist, dass ich bisher dort keinen ans Telefon bekomme. Daher dachte ich dass jemand hier wüsste was das soll. Vielleicht hat ja hier im Forum schon mal selber jemand sowas erlebt.

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        #4
        Vielleicht hat ja hier im Forum schon mal selber jemand sowas erlebt.
        Ich habe schon öfter automatische Erinnerungen zu Steuernummern erhalten, die aus bestimmten Gründen gerade nicht aktiv waren,

        bei denen aber vergessen worden war, das Erinnerungssignal inaktiv zu setzen. Das ist nämlich der Grund für solche Erinnerungen.

        Da hilft am schnellsten ein Anruf, was bei uns hier in Bayern auch jetzt kein Problem ist. Wenn das bei deinem Finanzamt nicht funktioniert,

        schreibst du unter der Steuernummer, unter der die Erinnerung läuft, in Mein ELSTER eine Nachricht und teilst mit, wann und unter

        welcher Steuernummer die angeforderten Erklärungen eingereicht wurden.
        Freundliche Grüße
        Charlie24

        Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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          #5
          Danke Charlie24, für die Antwort. Es ist aber keine Erinnerung mehr, sondern schon eine Androhung von Zwangsgeld.

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            #6
            Zitat von Mühlenrad Beitrag anzeigen
            ....Es ist aber keine Erinnerung mehr, sondern schon eine Androhung von Zwangsgeld...
            Hallo Mühlenrad,
            dann besteht ja um so mehr Informationsbedarf, das dem FA mitzuteilen.

            Tschüß

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              #7
              So ich habe heute vormittag endlich jemanden telefonisch erreicht. Die Dame meinte ja die die EÜR ihres Mannes ist da. Ich nehme dass dann für 2018 mal aus dem Computer raus. Meine Frage warum mein Mann eine Zwangsgeldandrohung bekommen hat, wurde nicht beantwortet. Jetzt im Nachhinein frage ich mich ob es noch notwendig ist,offiziel Einspruch gegen die Zwangsgeldandrohung einzulegen. Oder war der Telefonanruf ausreichend? Ist halt so dass wir nur den Telefonanruf haben und nichts schriftliches falls wieder was schief geht. ( wie oben beschrieben in meiner Ausgangsfrage)

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                #8
                Ich nehme dass dann für 2018 mal aus dem Computer raus.
                Nach meiner Erfahrung funktioniert das. Ich schreib mir Datum, Name des Gesprächspartners und Nebenstelle zwar auf einen Zettel, habe das aber noch nie

                gebraucht. Das Signal wird ja in der Regel bereits während des Telefonats deaktiviert.
                Freundliche Grüße
                Charlie24

                Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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                  #9
                  Zitat von Charlie24 Beitrag anzeigen
                  Nach meiner Erfahrung funktioniert das
                  Nach meiner auch!

                  Ne, mit Zwangsgeld hatte ich noch nichts zu tun. Aber wenn mir das Finanzamt am Telefon Versprechungen gemacht hat dann hat es sich letztendlich auch immer daran gehalten.

                  Trotzdem, wenn's mal so weit gekommen ist, dann würde ich nochmal schriftlich nachhaken.

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                    #10
                    Also ich habe ja am Telefon direkt mit der Sachbearbeiterin aus der zuständigen Abteilung gesprochen. Sie hat dann auch sofort im PC nachgesehen, so wie ich das am Telefon mitbekommen habe. Ich habe mir den Namen des Gesprächspartners, die Zeit und das Datum, sowie die Durchwahlnummer aufgeschrieben.
                    Ich hätte aber doch noch eine Frage: Das Schreiben mit der Zwangsgeldandrohung war maschinell erstellt, also vom PC. Ich denke das ist unabhänig von einem Menschen erstellt worden.
                    Wie ist das mit den Schreiben wenn ein Zwangsgeld festgesetzt wird, setzt dass ein Sachbearbeiter das auf oder geht das wieder maschinell vom PC ohne dass ein Sachbearbeiter da was mitbekommt? Denn wenn da jetzt vielleicht wieder was durchgeht, müsste doch spätestens beim Erstellen der Festsetzung des Zwangsgeldes ein Sachbeabeiter merken dass die EÜR schon längst da ist.

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                      #11
                      Zitat von Mühlenrad Beitrag anzeigen
                      Wie ist das mit den Schreiben wenn ein Zwangsgeld festgesetzt wird, setzt dass ein Sachbearbeiter das auf oder geht das wieder maschinell vom PC ohne dass ein Sachbearbeiter da was mitbekommt? Denn wenn da jetzt vielleicht wieder was durchgeht, müsste doch spätestens beim Erstellen der Festsetzung des Zwangsgeldes ein Sachbeabeiter merken dass die EÜR schon längst da ist.
                      Hallo Mühlenrad,

                      eine Festsetzung wird genauso wie eine Androhung von einem Menschen ausgelöst und dann gibt es die maschinelle Unterstützung.

                      Tschüß

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                        #12
                        Zitat von holzgoe Beitrag anzeigen

                        Hallo Mühlenrad,

                        eine Festsetzung wird genauso wie eine Androhung von einem Menschen ausgelöst und dann gibt es die maschinelle Unterstützung.

                        Tschüß
                        Wir möchten gerne verstehen, wie das zustande gekommen ist. Wie kann es sein, dass wir 12 Monate nachdem wir den Steuerbescheid für 2018 bekommen haben eine Zwangsgeldandrohung für nachzureichende Unterlagen ( EÜR ) für 2018 bekommen. Das verstehe ich nicht. Diese Frage konnte mir bei meinem Telefonat mit dem Finanzamt keiner erklären. Wenn das ein Mensch auslöst hätte doch bemerkt werden müssen, dass alles längst da ist und ein Steuerbescheid für 2018 auch längst erstellt ist. Ich kann mir nur vorstellen, daß die Erinnerung ( Signal wie es Charlie 24 beschrieben hat ) nicht gelöscht wurde und der Computer dann so drücke ich das mal aus eine letzmalige Inventur im Oktober 2020 gemacht hat und festgestellt hat das die EÜR für 2018 immer noch nicht da ist und dann eine Zwangsgeldandrohung geschickt hat. Könnte das so stimmen ?

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                          #13
                          Könnte das so stimmen ?
                          Richtig beantworten kann das wohl nur jemand, der in deinem Bundesland aktiv in der Veranlagung tätig ist. Welche Prozesse da inzwischen vollautomatisiert, wie

                          z. B. das Erinnerungsverfahren ablaufen, kann von Bundesland zu Bundesland ja durchaus unterschiedlich sein. Wenn Steuernummern nicht miteinander verknüpft

                          sind, sieht im Übrigen auch ein/eine Sachbearbeiter/in nicht ohne weitere Recherche, ob Erklärungen bereits vorliegen bzw. längst verbeschieden sind.

                          Ich habe in den von mir geschilderten Fällen ja immer auch die Steuernummer angeben müssen, unter der die Erklärungen tatsächlich eingereicht wurden,

                          damit sie auf Anhieb gefunden wurden und das Erinnerungssignal auf der anderen Steuernummer dann sofort deaktiviert werden konnte.

                          Ich hatte einen Fall mit Auslandsbezug, da wurden im gleichen Veranlagungsjahr 5 Steuernummern vergeben, zunächst für jeden Ehegatten eine

                          Steuernummer für beschränkte Steuerpflicht, anschließend für jeden Ehegatten eine Steuernummer für unbeschränkte Steuerpflicht und dann noch eine

                          für die Zusammenveranlagung. Da für beschränkt Steuerpflichtige eine andere Veranlagungsstelle zuständig ist als für unbeschränkt Steuerpflichtige,

                          können da schnell Fehler entstehen, wenn bei der Aktenabgabe vergessen wird, die aktuell nicht aktiven Steuernummern vorübergehend stillzulegen.
                          Freundliche Grüße
                          Charlie24

                          Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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                            #14
                            Danke Charlie24. Wir hatten unsere Steuererklärung und die Eür für 2018 unter der gemeinsamen Steuernunmer wie immer abgegeben. Nach der Abgabe kam ca.4 Wochen später die Erinnerung mit einer uns völlig unbekannten Steuernummer für die Eür. Nach einem Anruf damals wurde auch alles unter der gemeinsamen Steuernummer gefunden und dann uns auch später der Bescheid für 2018 zugestellt.

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                              #15
                              Nach einem Anruf damals wurde auch alles unter der gemeinsamen Steuernummer gefunden und dann uns auch später der Bescheid für 2018 zugestellt.
                              Es wurde aber damals offensichtlich vergessen, das Erinnerungssignal für die euch völlig unbekannte andere Steuernummer für die EÜR zumindest für 2018

                              zu deaktivieren. Der Computer weiß das ja nicht, dem muss man schon sagen, was gilt und was nicht.
                              Freundliche Grüße
                              Charlie24

                              Wichtig: Fast jeder Steuerpflichtige hat Vorsorgeaufwendungen (z.B. Beiträge zur Krankenversicherung) und muss deshalb seiner Einkommensteuererklärung die Anlage Vorsorgeaufwand hinzufügen!

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